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Reinswald: Jochpiste, Rodelpark und 22 Pistenkilometer

Verschneiter Berg mit Nadelwald am Sattelberg in Reinswald im Gegenlicht unter blauem Himmel
Foto: Zintosch7, CC BY-SA 4.0, zugeschnitten

Am Ende des Sarntals hört die Straße im Winter auf. Hinter Reinswald führt kein Pass mehr weiter, das Penser Joch ist gesperrt, und das Tal ist eine Sackgasse. Die Kabinenbahn startet am Dorfrand, und nach wenigen Minuten liegt das Tal unter dir. Oben empfängt dich ein weiter, offener Bergrücken mit breiten Hängen, die überschaubar bleiben.

Reinswald ist kein Gebiet für Kilometerjäger, sondern eines für einen Skitag mit Rhythmus: vormittags Schwünge auf den mittelschweren Hängen, mittags eine Hütte mit Sonnenterrasse, am Nachmittag vielleicht noch die Rodelbahn mit den Kindern. Dazu kommt die steile Jochpiste für alle, die es wissen wollen. Auf den rund 22 Pistenkilometern lernen Familien, kehren ein und rodeln, und du kommst von Bozen aus in rund einer halben Stunde hin.

Das Gebiet im Überblick

Ein Tal, das vor Reinswald endet

Reinswald liegt im hinteren Sarntal, rund 30 Kilometer von Bozen entfernt. Das Dorf sitzt auf etwa 1.500 Metern, die Kabinenbahn startet am Ortsrand auf rund 1.570 Metern. Das Gebiet gehört zum Revier Eisacktal, Sterzing und Sarntal. Die Pisten reichen bis auf 2.460 Meter am Sattele, du hast also rund 890 Höhenmeter zur Verfügung. Alle Pisten lassen sich beschneien, und das Gebiet gehört zur Südtirol Skiarena.

Verwaltungsmäßig ist Reinswald ein Ortsteil der Gemeinde Sarntal, der flächenmäßig größten Gemeinde Südtirols. Wer die Provinz im Überblick sucht, findet sie im Ratgeber Skiurlaub in Südtirol und im Verzeichnis aller Skigebiete.

Zahlen und Aufteilung

Von den rund 22 Pistenkilometern sind etwa 4 leicht, gut 15 mittelschwer und 2,5 schwer. Insgesamt gibt es zwölf Pisten. Das Gebiet ist überschaubar, und das ist Absicht: Du verlierst dich nicht, du findest schnell deine Lieblingshänge und fährst sie in Ruhe ab.

Lifte und Anlagen

Kabinenbahn, Sessellift, zwei Schlepper

Vier Anlagen erschließen das Gebiet. Die Kabinenbahn Reinswald–Pichlberg ist eine 6er-Umlaufbahn von rund 1.800 Metern Länge und bringt dich vom Dorfrand bis zur Bergstation auf rund 2.130 Metern. Sie fördert rund 1.800 Personen pro Stunde und dient auch den Rodlern und Winterwanderern. Der kuppelbare Vierer-Sessellift Sattele mit Wetterschutzhaube führt von der Mitte des Gebiets hinauf zum höchsten Punkt auf 2.460 Metern, er fördert ebenfalls rund 1.800 Personen pro Stunde.

Dazu kommen zwei Schlepplifte. Der Skilift Pfnatsch ist rund 1,1 Kilometer lang und führt in die Mitte des Gebiets, der Skilift Anger dient als Übungslift direkt an der Talstation. Zusammen fördern die vier Anlagen rund 5.000 Personen pro Stunde. Die Kabinenbahn fährt von 8:30 bis 16:30 Uhr, der Sessellift und der Skilift Pfnatsch starten um 8:45 Uhr.

Neubau ab 2027

Die Kabinenbahn wird ersetzt. Rund 16 Millionen Euro fließen in eine neue Zehner-Kabinenbahn mit höherer Förderleistung und ebenerdigem Einstieg, auch Tal- und Bergstation werden erneuert. Gebaut wird von April bis November 2027. Im Winter 2026/27 läuft der Betrieb noch normal, im Sommer 2027 ruhen die Bahnen, und ein Alternativprogramm ist vorgesehen. Die Pläne stehen unter dem Namen "Reinswald 2034" und setzen auf die Modernisierung des Bestands statt auf neue Pisten.

Pisten nach Können

Anfänger und Einsteiger

Direkt an der Talstation liegt der Übungslift Anger. Dort drehen Anfänger und Kinder ihre ersten Runden, ohne auf den Berg fahren zu müssen. Weiter oben, in der Mitte des Gebiets, gibt es das Kinderland am Pfnatsch mit Zauberteppich. Mit rund 4 leichten Pistenkilometern ist das Angebot für reine Einsteiger begrenzt, für Kinder und Erwachsene mit ersten Kurven aber gut nutzbar. Wer das Skifahren gerade erst lernt, findet im Ratgeber Skifahren lernen in Südtirol weitere Gebiete und Tipps.

Genussfahrer und Familien

Das Herz des Gebiets sind die mittelschweren Hänge, etwa 70 Prozent der Pisten. Namen, die du dir merken kannst: die Plankenhornpiste, die als Talabfahrt an der Sunnolm vorbeiführt, die Pichlbergpiste und die Pfnatsch. Die Hänge sind breit, gut präpariert und eignen sich für alle, die ihre Kurven gern groß ziehen. Weil das Gebiet klein ist, kommen Familien mit unterschiedlich guten Fahrern gut zurecht: Wer sicherer ist, fährt einmal mehr den Sattele hinauf, die anderen bleiben in der Mitte.

Sportliche und Erfahrene

Die bekannteste Piste ist die Jochpiste. Sie beginnt am Sattele, dem höchsten Punkt, und ist eine Europacup-Abfahrtsstrecke mit bis zu 58 Prozent Gefälle. Das ist steil genug, um den Puls zu heben, auch wenn die schwarzen Pisten insgesamt nur etwa 2,5 Kilometer ausmachen. Wer sportlich fährt, reiht Läufe auf der Jochpiste aneinander und nutzt dazwischen die mittelschweren Abfahrten zum Auslaufen.

Skitourengeher am Donnerstagabend

Für Tourengeher gibt es in Reinswald feste Termine. Vom 7. Januar bis 11. März 2027 sind donnerstags ab 17 Uhr markierte Pisten für Skitourengeher freigegeben. Wer mitmachen will, reserviert vorher einen Tisch in der Einkehr, schließt eine Haftpflichtversicherung ab und bleibt auf den freigegebenen Pisten. Spätestens um 22:30 Uhr müssen alle wieder unten sein. Einkehren kannst du im Bergrestaurant Pichlberg und auf der Sunnolm. Mehr über Touren und Sicherheit steht im Ratgeber Skitouren in Südtirol: Reviere und Sicherheit und, wenn du erst anfängst, im Beitrag Skitouren für Einsteiger.

Skischule und Kinder

Eine Schule direkt an der Talstation

Die Ski- und Snowboardschule Sarntal sitzt im Gebiet selbst. Das Büro liegt am Parkplatz der Kabinenbahn und ist täglich von 8:45 bis 16:45 Uhr besetzt. Die Gruppen treffen sich an der Talstation, 15 Minuten vor Kursbeginn. Die Schule bietet Gruppenkurse und Privatunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene in Ski und Snowboard, dazu Kinderkurse und Training für Schulklassen und Vereine.

Für die Kleinen

Für Kinder von 3 bis 7 Jahren gibt es den Skikindergarten, für die Jüngsten eine Kleinkindbetreuung. Der Skikindergarten ist am Pfnatsch zu Hause, nahe der Pfnatsch Alm in der Mitte des Gebiets. Die Kinder fahren mit der Gondel hinauf und ein Stück mit dem Motorschlitten, dort wartet das Kinderland mit Zauberteppich und Comicfiguren. An der Talstation liegt zusätzlich ein Winterspielplatz.

Beim Skipass fahren Kinder des Jahrgangs 2019 und jünger gratis. Wie du den Kurstag und die Betreuung organisierst, steht im Ratgeber Skiurlaub mit Kindern in Südtirol.

Rodelpark für Anfänger auf dem Schlitten

Reinswald gilt als Südtirols erster Rodelpark. Hier lernen Kinder die Technik auf dem Schlitten, angeleitet von einem früheren Naturbahnrodler. Wer danach Lust auf mehr hat, fährt die lange Rodelbahn ins Tal, mehr dazu im Abschnitt über Rodeln.

Hüttenkultur und Einkehr

Im Gebiet liegen vier Hütten an den Pisten, dazu kommt die Getrum Alm abseits davon. Auf den Tisch kommen Südtiroler Klassiker wie Knödel, Speck und Apfelstrudel, und mehrere Häuser haben eine Sonnenterrasse. Du kehrst oben am Berg ein, in der Mitte des Gebiets oder an der Talstation. Welche Gerichte typisch sind und wie du eine Einkehr planst, steht im Ratgeber Hüttenküche in Südtirol.

Oben am Pichlberg

Das Bergrestaurant Pichlberg liegt auf rund 2.130 Metern an der Bergstation der Kabinenbahn. Hier fährst du an, wenn du direkt aus der Gondel kommst, und hier startet auch die lange Rodelbahn. Es ist ein modernes Haus mit Panoramablick, und es gehört zu den Einkehrzielen beim Skitourenabend am Donnerstag.

Mitte des Gebiets

Die Pfnatsch Alm liegt auf rund 2.080 Metern an der Talstation des Sattele-Sessels, in der Mitte des Gebiets. Das Haus ist rustikal, mit einer traditionellen Stube und regionaler Sarntaler Küche. In der Nähe liegt das Kinderland der Skischule, das macht die Hütte für Familien mit kleinen Kindern praktisch.

Die Sunnolm auf rund 1.830 Metern steht direkt an der Plankenhornpiste und am Start der Rennrodelbahn. Ein Bergrestaurant mit großer Sonnenterrasse und einem Iglu im Winter. Auf dem Fußweg von der Talstation zum Pichlberg ist sie der halbe Weg. Donnerstags gibt es beim Tourenabend traditionelle Sarner Nocken, nur auf Vorbestellung.

An der Talstation

Die Bärenstub auf 1.570 Metern liegt an der Talstation und ist Bar, Restaurant und Pizzeria in einem. Sie ist für frische Pizza bekannt und ein guter Treffpunkt für den Abschluss des Skitags, wenn die Familie auf dem Weg zum Auto noch einen Stopp einlegen will.

Zu Fuß zur Getrum Alm

Die Getrum Alm auf rund 2.100 Metern liegt abseits der Pisten. Du erreichst sie im Winter zu Fuß, mit Tourenski oder Schneeschuhen ab dem Pichlberg. Serviert wird traditionelle Südtiroler Küche, Montag und Dienstag sind Ruhetage. Zu Beginn und Ende der Saison fragst du an der Talstation, ob geöffnet ist.

Prüf zu Saisonbeginn, welche Hütten am Tag deiner Fahrt geöffnet sind, und reserviere für Abende und Sonderveranstaltungen.

Après-Ski und Abend

Der Abend in Reinswald ist ruhig. Nach dem letzten Lauf geht es für die meisten in die Hotels und Ferienwohnungen. Für ein Getränk zum Abschluss bieten sich die Bärenstub an der Talstation, die Sunnolm und das Bergrestaurant Pichlberg an. Wer mehr Programm will, wartet auf die beiden Mondscheinrodel-Samstage im Januar und Februar. Ideen für Abende in anderen Gebieten findest du im Ratgeber Après-Ski in Südtirol.

Abseits der Piste

Rodeln

Die Naturrodelbahn Reinswalder Wiesn ist 4,5 Kilometer lang und überwindet rund 560 Höhenmeter. Sie startet am Bergrestaurant Pichlberg und endet an der Talstation der Kabinenbahn. Hinauf fährst du mit der Gondel. Dazu gibt es die kurze Naturrennrodelbahn an der Sunnolm mit rund 0,7 Kilometern. Rodel leihst du am Skiverleih an der Talstation, auf allen Rodelbahnen gilt die Helmpflicht.

Mondscheinrodeln ist an ausgewählten Samstagen: Für 2026/27 sind der 23. Januar und der 20. Februar 2027 vorgesehen. Dann fährt die Kabinenbahn am Abend, die Hütten bleiben geöffnet, ein Abendessen dort gibt es nur mit Reservierung.

Winterwandern und Schneeschuhe

Rund um das Gebiet sind Winterwanderwege angelegt, auch für Schneeschuhe und Tourenski. Eine Runde führt von der Talstation über die Sunnolm zum Berggasthaus Pichlberg, zurück gehst du zu Fuß oder fährst mit dem Schlitten. Länger ist die Winterwanderung zur Getrum Alm, rund 11 Kilometer in gut vier Stunden. Der Sattele ist als Aussichtspunkt ausgewiesen.

Eislaufen und Ortsleben

Zum Eislaufen fährst du nach Sarnthein, dort gibt es einen Eislaufplatz. Über Reinswald liegt die Urle-Lockn, die als geografischer Mittelpunkt Südtirols gilt, und der Urlesteig, ein Lehrpfad für Familien, der vor allem im Sommer lockt. Weitere Ideen für Tage ohne Ski stehen im Ratgeber Winter in Südtirol ohne Ski.

Saison, Skipass und Preise 2026/27

Die Saison läuft vom 4. Dezember 2026 bis zum 29. März 2027, dem Ostermontag, täglich von 8:30 bis 16:30 Uhr. Reinswald schließt damit eine Woche früher als die großen Dolomitengebiete.

Die Bergbahnen arbeiten mit dynamischen Preisen. Wer 40 Tage im Voraus online bucht, zahlt für die Tageskarte als Erwachsener ab 38,50 Euro, am Tag selbst steigt der Preis bis auf 59 Euro. Senioren (Jahrgang 1963 und älter) fahren ab 34,50 Euro, Junioren (Jahrgang 2008 bis 2018) ab 27 Euro. Kinder des Jahrgangs 2019 und jünger fahren gratis. Es gibt auch 3- und 4-Stunden-Karten. Die Saisonkarte für Erwachsene kostet 554 Euro.

Der Südtirol Skipass der Südtirol Skiarena gilt in Reinswald, er kostet für Erwachsene bis 30. November 599 Euro und danach 705 Euro. Er lohnt sich nur, wenn du auch in anderen Skiarena-Gebieten fährst. Der Dolomiti-Superski-Verbundpass gilt hier nicht. Wie die Pässe im Vergleich abschneiden, steht im Skipass-Vergleich für Südtirol 2026/27, Spartipps im Ratgeber Skiurlaub in Südtirol günstig.

Preise und Termine ändern sich: Prüf sie vor der Buchung bei den Bergbahnen.

Anreise, Parken

Mit dem Auto: Von der Brennerautobahn fährst du bei Bozen ins Sarntal und über Sarnthein und Astfeld weiter nach Reinswald. Ab Bozen sind es rund 30 Kilometer und rund 30 Minuten Fahrt. Wichtig: Das Penser Joch Richtung Sterzing ist im Winter gesperrt, das Sarntal ist eine Sackgasse. Aus dem Norden fährst du also bis Bozen. Auf den Straßen im Tal gilt bei Schnee und Eis die Winterausrüstungspflicht, nimm Winterreifen oder Schneeketten mit.

Mit der Bahn und dem Bus: Im Sarntal gibt es keinen Bahnhof. Du fährst bis Bozen und weiter mit dem Bus über Sarnthein nach Reinswald. Mit dem Südtirol Guest Pass, den du über teilnehmende Unterkünfte erhältst, nutzt du die meisten öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos. Den Winterfahrplan prüfst du kurz vor der Reise. Mehr zu allen Wegen steht im Ratgeber Anreise nach Südtirol im Winter.

Parken: An der Talstation gibt es einen Parkplatz und eine Tiefgarage. Das Parken kostet Gebühr, mit der Bahnkarte wird es günstiger. Du zeigst die Parkkarte an der Kasse der Bergbahn.

Wo du wohnst

Im Sarntal reicht das Angebot von Hotels über Ferienwohnungen bis zu Bauernhöfen. Einen allgemeinen Überblick bietet der Ratgeber Unterkunft für den Skiurlaub in Südtirol.

Reinswald liegt rund 500 Meter vom Gebiet entfernt. Das Dorf besteht aus Oberreinswald, Unterreinswald und Hinterreinswald und ist klein und ruhig. Wer hier wohnt, hat kurze Wege zur Bahn, aber abends wenig Trubel.

Sarnthein ist der Hauptort des Tals auf rund 960 Metern, rund 10 bis 12 Kilometer vom Skigebiet entfernt. Hier findest du Geschäfte, den Eislaufplatz und die Busverbindung nach Bozen. Durnholz liegt etwa 10 Kilometer talein, am Durnholzer See auf rund 1.540 Metern. Astfeld liegt am Abzweig ins Durnholzer Tal. Bozen ist die Alternative, wenn du Stadt und Skitag kombinieren willst. Das Gebiet liegt rund 30 Kilometer entfernt.

Geschichte und Besonderes

Reinswald wurde 1177 erstmals urkundlich erwähnt. In der Umgebung wurde eine Schmelzstätte aus der Bronzezeit entdeckt, im Mittelalter wurde über dem Dorf Silber abgebaut, und Stollen sind noch erhalten. Das Skigebiet gibt es seit den 1970er-Jahren, heute ist es ein Gebiet für Familien und Genussfahrer, das mit dem Neubau der Kabinenbahn 2027 sein Herzstück erneuert.

Tipps und Kompromisse

  • Früh online buchen: Wegen der dynamischen Preise zahlst du am wenigsten, wenn du rund 40 Tage vorher kaufst.
  • Ostern beachten: Reinswald schließt am Ostermontag, dem 29. März 2027. Die Gebiete im Eisacktal und in den Dolomiten laufen meist bis 4. April.
  • Helmpflicht: In ganz Italien gilt seit dem Winter 2025/26 die Helmpflicht für alle Altersgruppen auf Pisten, in Snowparks und auf Rodelbahnen.
  • Haftpflicht: Die Haftpflichtversicherung für Pistennutzer ist Pflicht und nicht im Skipass enthalten.
  • Pisten nur zu Betriebszeiten: Außerhalb der Betriebszeiten sind die Pisten gesperrt, denn dann arbeiten Pistenraupen und Seilwinden. Das gilt auch für den Tourenabend: Raus bist du um 22:30 Uhr.
  • Abseits der Piste: Das Verlassen der Pisten ist untersagt, außer auf Ski- und Winterwanderwegen.
  • Kompromiss Anfänger: Mit rund 4 leichten Pistenkilometern ist Reinswald für reine Einsteiger nur bedingt ideal, für Kinder und für Fahrer mit etwas Praxis gut.
  • Kompromiss Größe: Rund 22 Kilometer sind schnell abgefahren. Wer mehr Fläche sucht, kombiniert Reinswald mit anderen Gebieten, zum Beispiel dem Gitschberg Jochtal oder mit Obereggen.
  • Kompromiss Anreise: Der Weg ins Sarntal ist länger als die Anfahrt zu Gebieten an der Autobahn, und im Winter führt er nur von Bozen aus herein.

Fazit

Reinswald ist ein ruhiges Gebiet am Ende des Sarntals, mit rund 22 Pistenkilometern, überwiegend mittelschweren Hängen und der Jochpiste für alle, die es steil mögen. Familien profitieren vom Skikindergarten, vom Kinderland am Pfnatsch, vom Rodelpark und der langen Rodelbahn, die Einkehr am Berg reicht von der Pizza an der Talstation bis zur Hütte am Pichlberg. Wer große Zahlen sucht, wird hier nicht satt. Wer Ruhe, kurze Wege und einen entspannten Skitag schätzt, ist in Reinswald gut aufgehoben.

Zusammengestellt aus Angaben der Skigebiete, Tourismusverbände und Fachportale, Stand November 2026. Preise und Termine können sich ändern.