Regionen / Dolomiten & Südtirol · Ratgeber
Schöneben-Haideralm: 65 Pistenkilometer über Haider- und Reschensee

Am Reschensee liegt der Winter weit und offen. Unten breitet sich der Reschensee als helle Fläche aus, zugefroren, mit dem Kirchturm von Alt-Graun mittendrin, den der Schnee eher betont als versteckt. Der Wind kommt gleichmäßig über das Seeplateau, und wer morgens zur Talstation geht, hört schon das leise Summen der Gondel. Sie trägt dich hinauf in ein Gebiet, das sich nicht in den Vordergrund drängt: breite Hänge, Südtiroler Ruhe und ein Blick, der weit über das Wasser reicht.
Schöneben-Haideralm ist mit 65 Pistenkilometern das größte Skigebiet im Vinschgau. Zwei Zehner-Gondeln verbinden die beiden Teilgebiete, leichte und mittelschwere Pisten überwiegen, es gibt einen Snowpark mit Funline und in diesem Winter kommt eine neue Gondel in Reschen dazu. Diese Seite führt dich durch den Berg: Lifte, Pisten, Skischule, Hütten, Abend, Orte und Anreise.
Das Gebiet im Überblick
Zwei Teilgebiete, ein Berg
Das Gebiet liegt in der Gemeinde Graun im Vinschgau, am Reschensee auf rund 1.500 Metern, nahe dem Reschenpass, dort wo Italien an Österreich und die Schweiz grenzt. Die Pisten reichen von rund 1.450 bis knapp 2.400 Meter. Schöneben liegt über Reschen am Westufer des Reschensees, die Haideralm über St. Valentin auf der Haide, zwischen Reschensee und Haidersee.
Lange waren das zwei getrennte Skigebiete. 2017 übernahm die Schöneben AG die Haider AG, in der Saison 2018/19 ging die Verbindung in Betrieb, mit einer Verbindungspiste, der Erlebnisabfahrt und der Höllentalabfahrt. Seitdem fährst du mit einem Pass durch das ganze Gebiet.
Drei Einstiege
Du kannst an drei Stellen einsteigen: in Reschen mit der Talstation Piz Schöneben, in St. Valentin mit der Haideralm-Bahn und der Verbindungsbahn nach Schöneben und in Rojen mit der Rojenbahn. Die meisten Wege beginnen in Reschen oder St. Valentin. Das Gebiet ist weitgehend beschneit, die Bahnen laufen täglich von 8:30 bis 16:30 Uhr.
Rund 30 Pistenkilometer sind leicht, rund 30 mittelschwer, nur etwa 6 schwer. Das ist ein Gebiet für Familien und Genussfahrer, und es gehört zur Südtirol Skiarena. Wie es im Vergleich zu den anderen Gebieten im Westen Südtirols steht, zeigt der Überblick über Vinschgau und Ortler, das ganze Land findest du im Verzeichnis aller Skigebiete in Südtirol.
Lifte und Anlagen
Gondeln, Sessel, Förderbänder
Zehn Aufstiegsanlagen bringen dich hinauf, dazu kommen fünf Förderbänder. Vier davon sind Gondeln, vier Sessellifte, zwei Schlepplifte. Zusammen schaffen die Bahnen gut 18.000 Personen pro Stunde.
Das Rückgrat bilden die Gondeln. Die Verbindungsbahn von St. Valentin nach Schöneben ist rund 4,3 Kilometer lang, hat eine Mittelstation und fördert 1.600 Personen pro Stunde. Die Höllentalbahn ist gut 1,3 Kilometer lang und schafft 2.400 Personen pro Stunde. Beide sind Zehner-Gondeln aus dem Jahr 2018, sie verbinden die beiden Teilgebiete. Dazu fährt eine Sechser-Gondel von St. Valentin zur Haideralm.
Weiter oben stehen drei Sessel mit Haube: die Sechser-Sessel Jochbahn und Fraitenbahn und der Vierer-Sessel Rojen. Der Zwölferkopf hat einen Dreiersessel ohne Haube, am Valatsch und am Pofel arbeiten Schlepplifte. Die Förderbänder liegen im Kinderland an der Bergstation von Schöneben, eines weiteres an der Haideralm.
Neu im Winter 2026/27
Neu ist die Zehner-Gondel von Reschen nach Piz Schöneben. Sie ersetzt die alte Sechser-Gondel aus den späten 1980er Jahren und schafft 2.800 Personen pro Stunde. Sie soll zum Saisonstart am 5. Dezember laufen, schau kurz vorher auf die Seite der Bergbahnen.
Mit der Gondel werden beide Stationen umgebaut. Unten entstehen eine größere Kasse, mehr Skidepot und neue Sanitäranlagen, oben ein neuer Skischulbereich, ein Kinderbetreuungsbereich und ein Erste-Hilfe-Raum.
Pisten nach Können
Rund 15 benannte Abfahrten gibt es im Gebiet, sieben leichte, vier mittelschwere und vier schwere. Das ergibt einen Skitag mit ruhigem Rhythmus: erst die weiten Hänge, dann die langen Abfahrten, am Ende die Talabfahrt.

Anfänger und Familien
Zum Üben liegt Schöni's Kinderland an der Bergstation der Piz-Schöneben-Bahn, mit vier Zauberteppichen. Ein weiterer Zauberteppich steht an der Haideralm. Danach warten leichte Abfahrten wie die Erlebnisabfahrt Haideralm. Wer das Skifahren gerade erst lernt, findet im Ratgeber Skifahren lernen in Südtirol weitere Gebiete und Tipps.

Mittelstufe und Genuss
Das Herz des Gebiets sind die mittelschweren Hänge. Die Höllentalabfahrt ist rot, du fährst sie mit Blick auf den Reschensee. Die Talabfahrt Schöneben führt mittelschwer und naturnah bis ans Ufer des Reschensees, die Talabfahrt Haideralm nach St. Valentin. Wer in Reschen startet und in St. Valentin ankommt, nimmt den Skibus zurück zur Talstation.
Sportliche
Schwer sind Rojen, Hütteltal und Zwölferkopf, mit zusammen rund 6 Pistenkilometern bleiben sie die Ausnahme. Wer steile Hänge und lange Schwarze sucht, fährt besser nach Sulden am Ortler. Schöneben ist ein Gebiet zum Laufenlassen, nicht zum Kämpfen.
Freestyle: Snowpark und Funline
Der Snowpark liegt zwischen Jochbahn und Fraitenbahn und hat drei Bereiche: eine Anfängerzone, eine Medium Kicker Line und eine Pro Line. Der größte Kicker misst über 12 Meter. Die Funline hat Wellen, steile Kurven, schneckenförmige Abschnitte und Sprünge. Dazu kommt eine Slalomstrecke mit automatischer Zeitmessung. Ob der Park offen ist, siehst du auf der Seite der Bergbahnen.
Skitouren
Der Aufstieg über die Pisten ist während des Skibetriebs und der Pistenpräparierung verboten. Im Winter findet an der Haideralm dienstags ein Skitourenabend statt, bei dem die Bahn zu festen Zeiten läuft. Tage und Zeiten für diesen Winter erfährst du bei den Bergbahnen. Touren führen in die Seitentäler, ins Rojental und nach Langtaufers. Wer abseits der Pisten unterwegs ist, trägt Lawinenausrüstung und holt sich vorab die Lawinenlage. Grundlagen stehen im Ratgeber Skitouren in Südtirol: Reviere und Sicherheit und im Guide zu Skitouren für Einsteiger.
Skischule und Kinder
Die Skischule
Im Gebiet arbeitet die Skischule Reschenpass. Ihr Büro liegt an der Bergstation Piz Schöneben und ist täglich von 9 bis 16 Uhr besetzt. Sie bietet Gruppen- und Privatunterricht für Kinder und Erwachsene an, in Ski und Carving, Snowboard und Telemark, dazu Langlauf. Unterrichtet wird auf Deutsch, Italienisch und Englisch.
Kinderland und Betreuung
Das Schöni's Kinderland ist der Lernbereich für die Kleinsten. Es liegt an der Bergstation der Piz-Schöneben-Bahn, mit vier Zauberteppichen, Spielstationen und einem Außenspielplatz. Maskottchen ist Schöni, ein Murmeltier. Die Kinder sind in der Obhut von Skilehrern und Kinderbetreuern. Mit der neuen Bergstation bekommt das Gebiet in diesem Winter zusätzlich einen eigenen Kinderbetreuungsbereich.
Für Kinder von 6 bis 14 Jahren gilt der Kindertarif, in der Hauptsaison zahlen sie 31,50 Euro am Tag. Auch an der Haideralm gibt es einen Spielplatz am Restaurant. Mehr zu Helm, Regeln und der Planung mit Kindern findest du im Ratgeber Skiurlaub mit Kindern in Südtirol.
Hüttenkultur und Einkehr
Die Einkehr ist überschaubar und ohne Schnickschnack. Es gibt ein Selbstbedienungsrestaurant am Berg, ein gemütliches Haus an der Haideralm, ein Skihaus bei Schöneben und zwei Adressen für den Abend an den Talstationen. Gekocht wird Südtiroler Küche, an manchen Häusern auch italienisch und international. Was typisch ist und wie du eine Einkehr planst, erklärt der Ratgeber Hüttenküche in Südtirol. Öffnungstage prüfst du für deinen Tag, bevor du eine Hütte fest einplanst.
Selbstbedienung am Gipfel von Schöneben
Die Schönebenhütte liegt direkt an der Bergstation der Piz-Schöneben-Gondel auf rund 2.050 Metern. Sie arbeitet mit Selbstbedienung und ist modern eingerichtet, serviert Südtiroler Gerichte für kleinen und großen Hunger, dazu gibt es Pizza. Die Terrasse ist groß und sonnig, und neben der Bar steht eine Eisbar. Hier landen alle, die schnell satt werden wollen, und Familien.
Tischservice, Aussicht und Skihaus
Das Restaurant Haideralm liegt an der Bergstation der Haideralm-Bahn auf rund 2.200 Metern. Die Gaststube ist gemütlich, die Sonnenterrasse groß, und von dort schaust du auf Haider- und Reschensee. Auf der Karte stehen Südtiroler, italienische und internationale Gerichte. Das Haus bietet auch Übernachtung in Mehrbettzimmern, am Dienstag ist Skitourenabend. Ein Platz für einen langen Mittag.
Das Skihaus Schöneben im Bereich der Fraitenbahn ist eine klassische Skihütte mit Gastraum und Terrasse, warmer Küche und Bar, dazu ein Gästehaus. Es passt für eine Pause zwischendurch, wenn du ohne Umweg am Hang bleiben willst.
Après an den Talstationen
Der Après-Ski konzentriert sich auf die beiden Talstationen. Das Sciuri liegt direkt an der Talstation in Reschen, die Bushaltestelle ist gleich nebenan. Es ist Bar und Restaurant mit Cocktails, Musik und lockerer Kneipenstimmung. In St. Valentin sitzt das Level 1463 im Dorfzentrum an der Talstation: eine moderne Après-Ski-Bar mit Partymusik, Aperitifs und Cocktails. Mehr zum Abend nach der Piste in ganz Südtirol findest du im Ratgeber Après-Ski in Südtirol.
Welche Hütte wofür?
- Schnell und unkompliziert: Schönebenhütte mit Selbstbedienung.
- Für einen langen Mittag mit Blick auf die Seen: Restaurant Haideralm.
- Zwischendurch am Hang: Skihaus Schöneben.
- Après nach dem Skitag: Sciuri in Reschen, Level 1463 in St. Valentin.
- Mit Kindern: Schönebenhütte wegen der Selbstbedienung und die Haideralm mit ihrem Spielplatz.
Abend und Abseits der Piste
Abendprogramm
Der Abend ist überschaubar und gemütlich. Nach dem Skitag trifft man sich im Sciuri oder im Level 1463, dienstags steigen Tourengeher zur Haideralm auf, und die Rodelbahnen in St. Valentin und Reschen sind abends beleuchtet. Für einen Badetag gibt es in Graun das Erlebnisbad Curunes.
Der See im Winter

Der Reschensee ist rund 6 Kilometer lang und knapp 1 Kilometer breit. Er entstand 1950 durch die Aufstauung, dabei wurden das Dorf Graun und ein großer Teil von Reschen überflutet. Aus dem Wasser ragt der Kirchturm der früheren Pfarrkirche von Alt-Graun, ein Bau aus dem 14. Jahrhundert, der damals bewusst stehen blieb. Heute steht er unter Denkmalschutz und ist das Wahrzeichen der Region.
Im Winter gehört der gefrorene See Eisläufern, Snowkitern und Eisseglern. Dasselbe gilt für den Haidersee bei St. Valentin, der von der Aufstauung unberührt blieb. Prüf die Eisdecke vorher, im Zweifel fragst du im Tourismusbüro.
Langlaufen, Wandern, Rodeln
Rund 45 Kilometer Loipen ziehen sich durch die Region, darunter die Dreiländerloipe, die auch über die Grenze führt. In Langtaufers liegt die Höhenloipe bei Melag. Dazu kommen präparierte Winterwege und Schneeschuhwege.
Die Naturrodelbahn Talaiwald in St. Valentin führt durch Lärchenwald ins Dorf, ist leicht bis mittelschwer und abends beleuchtet. Auch in Reschen ist die Rodelbahn Vallierteck beleuchtet, die Rodel leihst du in Reschen oder Graun. Auf Rodelbahnen gilt Helmpflicht. Weitere Ideen für Tage ohne Ski sammelt der Artikel Winter in Südtirol ohne Ski.
Erlebnisbad Curunes
Das Erlebnisbad Curunes in Graun liegt direkt am See. Es hat einen Whirlpool mit Strömung, eine große Rutsche und Kinderbereiche, dazu eine Saunawelt mit zwei finnischen Saunen, Biosauna und Dampfbad. Restaurant, Pizzeria und Bar stehen allen offen, auch ohne Badbesuch. Klär die Öffnungszeiten für deinen Tag, bevor du das Bad fest einplanst.
Saison, Skipass und Preise 2026/27
Die Saison läuft vom 5. Dezember 2026 bis 3. April 2027, täglich von 8:30 bis 16:30 Uhr. Die Tageskarte für Erwachsene kostet zum Winterstart vom 5. bis 18. Dezember 45 Euro, in der Hauptsaison 70 Euro. Online kaufst du günstiger als an der Kasse.
Wer mehr als ein Gebiet fahren will, hat drei Wege:
- Schöneben+: Mit einem Pass ab zwei Tagen ist ein Skitag am Watles oder in Sulden inklusive.
- Zwei-Länder-Skiarena: Ein gemeinsamer Pass für Schöneben-Haideralm, Watles und Nauders in Nordtirol, zusammen 159 Pistenkilometer und 41 Lifte. Das ist ein Pass-Verbund, kein durchgehendes Pistennetz, die Berge liegen getrennt.
- Südtirol Skipass: Die Ganzjahreskarte gilt in allen 18 Gebieten der Südtirol Skiarena. Sie kostet für Erwachsene bis 30. November 599 Euro, danach 705 Euro.
Wie sich die Pässe gegeneinander schlagen, steht im Skipass-Vergleich für Südtirol 2026/27, Spartipps im Ratgeber Skiurlaub in Südtirol günstig. Preise und Termine ändern sich: Prüf sie vor der Buchung bei den Bergbahnen.
Anreise, Parken, Skibusse
Mit dem Auto: Aus dem Norden fährst du über Innsbruck und Landeck auf den Reschenpass. Aus dem Süden kommst du über Bozen und Meran, dann über die Schnellstraße MeBo und durch den Vinschgau über Mals und Graun nach Reschen. Am Reschenpass wird 2026 zwischen Pfunds und Nauders ein Schutzstollen gebaut, deshalb gibt es werktags Sperrzeiten und sonst eine Ampelregelung. Prüf den Stand kurz vor der Fahrt. Winterreifen oder Schneeketten gehören ins Auto. Alles zu Routen, Pässen und Pflichten steht im Guide Anreise nach Südtirol im Winter.
Parken: An den Talstationen in Reschen und St. Valentin kannst du kostenlos parken. Übernachten auf dem Parkplatz ist nur in Reschen erlaubt und kostet Gebühr, in St. Valentin ist es verboten.
Mit der Bahn: Die Vinschgaubahn fährt von Meran nach Mals und wird nach der Sperre schrittweise wieder in Betrieb genommen. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember ersetzt ein Bus die Strecke, ab 13. Dezember ist ein Halbstundentakt geplant. Von Mals fahren die Buslinien 273 und 276 zum Reschensee.
Skibus: Im Winter fährt täglich ein Skibus von Reschen, Graun und St. Valentin zur Talstation Piz Schöneben. Den Fahrplan für 2026/27 findest du bei den Bergbahnen. Mit dem Reschensee Guest Pass, den Gäste teilnehmender Betriebe bekommen, ist der Skibus kostenlos, ebenso der öffentliche Nahverkehr im Land.
Wo du wohnst
Bei der Unterkunft entscheidest du, ob du lieber in Reschen am See, in St. Valentin oder in Graun wohnst. Einen Überblick über Orte und Unterkunftstypen in ganz Südtirol bietet der Ratgeber Unterkunft für den Skiurlaub in Südtirol.
Reschen liegt am Westufer des Reschensees, nahe dem Pass und dem Dreiländereck. Hier steht die Talstation der Piz-Schöneben-Gondel, direkt daneben das Sciuri, und die Dreiländerloipe beginnt am See. Ein großer Teil des alten Dorfes liegt seit 1950 unter Wasser.
St. Valentin auf der Haide liegt auf 1.463 Metern zwischen Reschensee und Haidersee. Die Bahnen starten im Ort, nur rund einen halben Kilometer vom Dorfzentrum entfernt, und die Rodelbahn führt direkt ins Dorf. Das Level 1463 sitzt an der Talstation.
Graun ist das Dorf, das nach der Überflutung neu aufgebaut wurde. Dort steht der Kirchturm im See, und in Graun liegt das Erlebnisbad Curunes. Mit dem Skibus kommst du von hier zur Talstation in Reschen.
Langtaufers ist kein Skigebiet, sondern ein stilles Seitental bei Graun mit Loipen und Skitouren. Wer es steil und hoch mag, findet im selben Revier Sulden mit seinen Dreitausendern, das Porträt Sulden am Ortler zeigt es, und im Schnalstal fährst du bis aufs Gletscherplateau.
Geschichte und Besonderes
Der Reschenpass verbindet das Inntal mit dem Vinschgau, und im Winter zeigt er sein Gesicht als Seenlandschaft: Der Reschensee entstand 1950 als Stausee, der Haidersee dagegen ist ein natürlicher See, den die Aufstauung nicht berührte. Über den Seen wuchs mit der Übernahme 2017 und der Verbindung 2018/19 aus zwei Skigebieten eines. Die alte Gondel nach Piz Schöneben war seit den späten 1980er Jahren in Betrieb, jetzt folgt die neue.
Tipps und Kompromisse
- Gondel Reschen beobachten: Sie soll am 5. Dezember laufen. Wer zum Saisonbeginn kommt, schaut kurz vorher bei den Bergbahnen nach.
- Einstieg passend wählen: Reschen hat Sciuri und die Hauptkasse, St. Valentin hat Haideralm-Bahn und Level 1463. Mit dem Skibus kommst du zur Talstation in Reschen.
- Helm ist Pflicht: In ganz Italien gilt seit dem Winter 2025/26 die Helmpflicht für alle Altersgruppen auf Pisten, in Snowparks und auf Rodelbahnen.
- Haftpflicht: In Italien brauchst du auf der Piste eine Haftpflichtversicherung.
- Skitouren nur an den freien Abenden: Auf den Pisten ist der Aufstieg verboten, dienstags gibt es den Tourenabend an der Haideralm.
- Winterstart nutzen: Zum Saisonbeginn zahlst du 45 statt 70 Euro am Tag.
- Eis prüfen: Vor dem Eislaufen oder Snowkiten klärst du die Eisdecke.
- Kompromiss Schwere Pisten: Mit rund 6 Kilometern schwerer Piste ist Schöneben für Steilfans zu zahm. Mit der Partnerkarte kommst du zum Beispiel nach Sulden.
- Reisezeit klug wählen: Termine und Schnee erklärt der Ratgeber Reisezeit und Schneesicherheit in Südtirol. Mehr zum Überblick findest du im Skiurlaub in Südtirol im Überblick.
Fazit
Schöneben-Haideralm ist ein großes, ruhiges Gebiet für Familien und Genussfahrer, mit weiten Hängen, einem Snowpark und dem Reschensee zu Füßen. Die neue Zehner-Gondel in Reschen soll den Zugang in diesem Winter bequemer machen. Wer steile Pisten sucht, wird nicht satt, wer Ruhe, Seenkulisse und leichte bis mittelschwere Abfahrten mag, bekommt in einem Tal ein stimmiges Paket.
Zusammengestellt aus Angaben der Skigebiete, Tourismusverbände und Fachportale, Stand November 2026. Preise und Termine können sich ändern.


