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Pitztaler Gletscher und Rifflsee: Skifahren bis auf 3.440 Meter

Das Pitztal ist ein langes, schmales Tal, und am Ende steht die Wildspitze. In Mittelberg, wo die Straße endet, verschwindet die Bahn im Berg: Der Gletscherexpress ist eine Standseilbahn im Tunnel, die dich in rund acht Minuten unter dem Fels hindurch auf 2.840 Meter bringt. Du steigst in einen Zug und kommst oben im Licht wieder heraus. Unten im Tal ist es noch Herbst, oben liegen die Hänge des Mittelbergferners, und von dort fährt die Wildspitzbahn weiter bis zum Hinteren Brunnenkogel auf 3.440 Metern.
Der Pitztaler Gletscher ist ein Gebiet für alle, die früh in die Saison starten wollen: Der Skibetrieb läuft seit dem 26. September 2026 und voraussichtlich bis zum 2. Mai 2027. Dazu gehört der Rifflsee, ein zweites Gebiet über Mandarfen mit Seeblick und Hütten, das ab Mitte Dezember öffnet. Ein Skipass gilt für beide, zusammen sind es rund 67 Kilometer Pisten, dazu kommen Variantenabfahrten, ein Snowpark und ein Café auf dem höchsten Punkt.
Das Gebiet im Überblick
Zwei Gebiete, ein Pass
Der Name nennt zwei Teile, und sie fahren sich verschieden. Der Pitztaler Gletscher liegt oben am Talschluss, die Talstation des Gletscherexpress in Mittelberg auf rund 1.740 Metern, die Bergstation auf 2.840 Metern. Darüber liegen die Gletscherhänge, mit der Wildspitzbahn bis auf 3.440 Meter. Der Rifflsee ist das Gebiet am anderen Hang, mit der Talstation der Rifflseebahn in Mandarfen auf rund 1.680 Metern. Der See selbst liegt auf rund 2.200 Metern, der Grubenkopf als höchster Punkt auf rund 2.800 bis 2.880 Metern.
Beide Gebiete gehören zur Pitztaler Gletscherbahn, die die Rifflseebahn 1994 übernommen hat. Eine Talabfahrt und eine Skifahrerbrücke verbinden sie, die beiden Talstationen liegen nur wenige hundert Meter auseinander. Der Rifflsee ist im Preis des Gletscherpasses enthalten, du brauchst keinen zweiten Pass. Für den Zeitplan heißt das: Der Gletscher startet im September, der Rifflsee erst Mitte Dezember, und er endet am 4. April, vier Wochen vor dem Gletscher.
Die Zahlen
Es sind rund 67 Kilometer Pisten, die meisten davon mittelschwer. Schwarze Abfahrten gibt es, sie bleiben ein kleiner Teil. Dazu kommen rund 30 Kilometer Variantenabfahrten abseits der Pisten. Die Anlagen sind 13: drei Gondelbahnen, eine Standseilbahn, vier Sesselbahnen, dazu Schlepplifte und ein Förderband. Sechs davon gehören zum Rifflsee.
Einordnung im Tal und in Tirol
Das Pitztal hat drei Skigebiete: den Gletscher, den Rifflsee und, am Taleingang bei Jerzens, den Hochzeiger. Der Hochzeiger hat einen eigenen Betreiber und einen eigenen Pistenplan, das Porträt zum Hochzeiger stellt ihn vor. Im Nachbartal liegt der Kaunertaler Gletscher. Wer Gletscherskifahren in anderen Tälern vergleichen will, liest im Porträt von Sölden nach, wo die Bahnen bis auf 3.340 Meter reichen, oder im Porträt des Stubaier Gletschers, das mit der Gipfelplattform auf 3.210 Metern endet. Einen Überblick über alle Tiroler Gebiete gibt das Verzeichnis Skigebiete in Tirol.
Lifte und Anlagen
Der Weg ins Gebiet: Gletscherexpress
Die Standseilbahn wurde 1983 als erste Bahn des Gebiets eröffnet. Seit dem Sommer 2022 fahren zwei neue Züge, jeder für bis zu 200 Personen. Der Weg führt von Mittelberg durch einen Tunnel im Berg, in rund acht Minuten zur Bergstation auf 2.840 Metern. Das sind rund 1.100 Höhenmeter. Dort liegt auch das Bergrestaurant Kristall.
Der Gletscherexpress ist der Weg ins obere Gebiet, von der Bergstation aus verteilen sich die Bahnen.
Oben: Wildspitzbahn, Mittelbergbahn und die Hänge
Von der Bergstation des Gletscherexpress fährt die Wildspitzbahn weiter. Sie ist eine Gondelbahn und stammt von 2012. Die Bahn überwindet rund 600 Höhenmeter bis zur Bergstation auf 3.440 Metern, wo das Café 3440 liegt. Mit beiden Bahnen bist du in rund 20 Minuten vom Tal auf dem höchsten Punkt.
Die Mittelbergbahn ist eine 8er-Gondelbahn von 2006, die zum Mittelbergferner führt. Die Gletscherseebahn, ebenfalls 2006 gebaut, ist eine 6er-Sesselbahn. Dazu kommen der Schlepplift am Brunnenkogel und der Übungslift am Mittagskogel für den Anfang.
Am Rifflsee
Die Rifflseebahn ist eine 6er-Gondelbahn und fährt seit 1994 von Mandarfen hinauf. Oben warten die Sesselbahn zur Sunna Alm, die Lifte am Grubenkopf, am Muttenkopf und im Hirschtal. Im Dorf Mandarfen selbst steht ein Übungslift. Insgesamt sind es sechs Anlagen am Rifflsee.
Pisten nach Können
Anfänger und Familien
Die Gletscherhänge sind weit und gleichmäßig geneigt, ein guter Rahmen für alle, die ruhig fahren wollen. Zum Einstieg gibt es am Gletscher den Mittagskogel mit Übungslift und Anfängerpiste, außerdem einen Anfängerbereich mit Förderband an der Bergstation des Gletscherexpress. Das Kinderland liegt ebenfalls dort, auf 2.840 Metern.
Am Rifflsee liegt das Übungsgelände direkt an der Talstation, ebenso ein Kinderland. Der Dorflift in Mandarfen ist der Ort für die erste Stunde, ohne dass du hoch hinaus musst. Wer mit Kindern kommt, beginnt hier und fährt bei Lust später zum Gletscher.
Genussfahrer: Gletscherhänge und Talabfahrt
Wer sicher auf Skiern steht, findet am Gletscher überwiegend rote und blaue Abfahrten über die weiten Hänge, mit Blick auf die Gipfel des Pitztals. Der Rifflsee ist kleiner und übersichtlicher: Dort fährst du zwischen Hütten und Seeufer.
Eine Talabfahrt und eine Skifahrerbrücke verbinden den Rifflsee mit dem Gletscher, sodass du zwischen beiden wechseln kannst.
Sportliche und Freerider
Schwarze Pisten sind selten, wer Steilheit sucht, schaut ins Gelände. Rund 30 Kilometer Variantenabfahrten liegen im Gebiet. Dazu zählen die Abfahrt über den Taschachferner und die über den Mittagskogel, die rund 1.500 Höhenmeter hinabführt. Am Mittagskogel lief im März 2026 der Pitztal Wild Face, ein Freeride-Wettbewerb an der Nordwand.
Abseits der Pisten gehören LVS-Gerät, Schaufel und Sonde in den Rucksack, und auf den Gletschern kommen Spalten hinzu. Wer das Gelände nicht kennt, geht mit einem Bergführer. Für Skitourengeher gibt es einen Skitourenpark mit drei Aufstiegsrouten.
Freestyle: X Park
Der X Park hat mehrere Bereiche: Family Cross, Funline und Waveline, dazu eine Strecke für Ski- und Snowboardcross. Er liegt im Gletschergebiet und ist ein Ort für alle, die lieber spielen als Kilometer sammeln.
Skischulen und Kinder
Wer unterrichtet
Am Gletscher und am Rifflsee unterrichtet die Skischule Club Alpin Pitztal mit Sitz in Mandarfen. Du kannst in Gruppen lernen oder einen Privatlehrer buchen, der Unterricht findet am Gletscher oder am Rifflsee statt. Dazu kommen kleine Schulen mit einzelnen Lehrern: die Tiroler Skischule Seppi Schwarz im Rifflsee-Gebiet und die Tiroler Skischule Florian Neururer an den Wildspitz-Pisten am Gletscher.
Wer Freeride oder Skitouren lernen will, bucht einen Bergführer im Pitztal, die geführten Touren starten im Gebiet.
Kinder und Skipass
Kinder mit Jahrgang 2019 und jünger fahren gratis, es fällt eine Bearbeitungsgebühr von 2 € an. Der Kindertarif gilt für die Jahrgänge 2012 bis 2018, der Jugendtarif für die Jahrgänge 2007 bis 2011. Gäste mit Übernachtung im Pitztal können an ausgewählten Terminen kostenlose Anfängerkurse für Kinder von 3 bis 5,99 Jahren besuchen, die Plätze sind begrenzt.
Am Gletscher gibt es ein Kinderland, am Rifflsee ein weiteres an der Talstation. Beide sind die richtigen Orte für den ersten Schnee, mit Förderband und flachem Gelände.
Hüttenkultur und Einkehr
Die Einkehr verteilt sich auf zwei Gebiete mit eigenem Charakter. Am Gletscher gibt es ein Café auf dem Gipfel und ein Restaurant an der Bergstation des Gletscherexpress. Am Rifflsee findest du Hütten mit Terrasse, Zirbenstube und Blick auf den See.
Am Gletscher
Das Café 3440 liegt an der Bergstation der Wildspitzbahn auf 3.440 Metern. Es hat hausgemachte Torten, eine freitragende Panoramaterrasse und eine große Glasfront mit Blick auf die Wildspitze, den höchsten Berg Tirols, und die Dreitausender rundherum. Das Café hat rund 100 Plätze und ist täglich geöffnet. Gebaut wurde es 2012 zusammen mit der Wildspitzbahn.
Das Bergrestaurant Kristall an der Bergstation des Gletscherexpress auf 2.840 Metern ist ein Selbstbedienungsrestaurant mit Sonnenterrasse. Es gibt Tiroler Gerichte, vegetarische Gerichte und Desserts aus der hauseigenen Konditorei. Neben dem Restaurant liegt die Kristallbar, in der am Nachmittag oft gute Stimmung herrscht.
Am Rifflsee
Die Sunna Alm liegt auf rund 2.300 Metern, im Passivhaus-Standard gebaut und 2007 eröffnet. Auf der Karte stehen regionale Gerichte, drinnen sitzt du in der Zirbenstube, draußen auf der Sonnenterrasse, und es gibt ein Suppenbuffet mit Blick auf den See. Sie öffnet zu den Betriebszeiten der Rifflseebahn.
Die Riffelseehütte auf 2.293 Metern ist eine Alpenvereinshütte mit Tiroler Küche und Übernachtung. Von der Bergstation der Rifflseebahn gehst du rund 15 Minuten zu Fuß. Weiter unten, bei Mandarfen, liegt die Taschach Alm, die auch Pitztaler Schihütte genannt wird. Sie hat eine eigene Sennerei, einen Spielplatz und ist der Ausgangspunkt der Rodelbahn.
Welche Hütte wofür?
- Ganz oben: Café 3440 auf 3.440 Metern.
- Schnell und unkompliziert: Bergrestaurant Kristall am Gletscher.
- Mit Seeblick und Sonne: Sunna Alm am Rifflsee.
- Kleiner und ruhiger: Riffelseehütte, Taschach Alm.
- Nach dem Skifahren: Kristallbar am Gletscher.
Après-Ski und Abend
Das Gebiet ist ein Tagesgebiet, und nach dem Skifahren gehört der Abend dem Tal. Am Berg trifft sich nach dem Skifahren, wer noch ein Getränk will, in der Kristallbar am Gletscher. Am Rifflsee bleibst du bei Sonne auf der Terrasse der Sunna Alm, solange die Rifflseebahn fährt.
Abseits der Piste
Aussicht vom Café 3440
Auch ohne Ski kommst du bis auf 3.440 Meter, denn für Fußgänger gibt es eigene Tickets. Vom Café reicht der Blick auf die Wildspitze und die Gipfel des Pitztals, und die Terrasse ragt frei über den Hang. Ein Tag ohne Ski ist hier ein eigenes Programm.
Winterwandern und Langlauf
Am Rifflsee führt die Winterwanderung auf der Rifflseeloipe in rund 1,5 Stunden am See entlang. Der Rundweg ist 5,8 Kilometer lang und startet an der Bergstation der Rifflseebahn, für die Gondel brauchst du ein Fußgängerticket oder einen Skipass. Am Gletscher liegt eine Höhenloipe auf rund 2.690 Metern.
Rodeln
Die Rodelbahn bei der Taschach Alm in Mandarfen ist rund 1,5 Kilometer lang. Es ist eine Naturrodelbahn.
Die anderen Gebiete im Tal und nebenan
Am Taleingang liegt der Hochzeiger bei Jerzens, im Nachbartal der Kaunertaler Gletscher mit dem Winterberg Fendels. Wie die Pässe zusammenhängen, steht im Abschnitt zu Skipass und Preisen.
Saison, Skipass und Preise 2026/27
Am Gletscher läuft der Betrieb seit dem 26. September 2026 und voraussichtlich bis zum 2. Mai 2027. Der Rifflsee ist vom 12. Dezember 2026 bis zum 4. April 2027 geöffnet. Beginn und Ende hängen von Schnee und Wetter ab. Online ist der Skipass bis zu 30 Prozent günstiger als an der Kasse, die Tabelle zeigt die Kassenpreise.
| Skipass | Erwachsene | Kinder |
|---|---|---|
| Halbtageskarte ab 11 Uhr | 65 € | 39 € |
| Tageskarte | 77 € | 46 € |
| 2 Tage (in 3 Tagen) | 152 € | 91 € |
| 3 Tage (in 4 Tagen) | 228 € | 137 € |
| 6 Tage (in 7 Tagen) | 410 € | 246 € |
Jugendliche der Jahrgänge 2007 bis 2011 zahlen für die Tageskarte 65 €. Der Rifflsee ist im Pass enthalten.
Die Pässe der Nachbargebiete sind verbunden: Ab dem 2-Tages-Skipass ist das Skifahren am Kaunertaler Gletscher und am Winterberg Fendels inklusive, und ab 2 Tagen gilt der Skipass einen Tag am Hochzeiger. Die Saisonkarte Top 4 schließt neben den Pitztaler Skigebieten auch den Kaunertaler Gletscher und den Winterberg Fendels ein.
Preise und Termine ändern sich: Prüf vor der Buchung beim Betreiber, welcher Preis für deinen Tag gilt.
Anreise, Parken, Skibusse
Mit dem Auto: Fahr auf der Inntalautobahn A12 bis zur Ausfahrt Imst-Pitztal und dann durch das Pitztal, das rund 40 Kilometer lang ist, bis nach Mittelberg und Mandarfen. Ab Innsbruck brauchst du rund 90 Minuten, aus München rund drei Stunden. Aus Füssen kommst du über den Fernpass, aus Garmisch über Zirl, vom Arlberg über Landeck und aus dem Süden über den Brenner und Innsbruck. Wer ohnehin in Innsbruck ist, findet im Überblick zu den Skigebieten rund um Innsbruck die Gebiete der Stadt. Am Talschluss gibt es einen großen Parkplatz bei Mittelberg und Ladestationen für Elektroautos an der Talstation des Gletscherexpress.
Mit der Bahn und dem Bus: Die Bahn hält am Bahnhof Imst-Pitztal, direkt aus Innsbruck, Salzburg und München. Von dort fährt der Bus in rund einer Stunde ins Tal. Der Skibus ist mit gültigem Skipass kostenlos, vier Linien führen zur Talstation der Gletscherbahn: ab Imst Pitztal Station, ab Jerzens, ab Zaunhof und ab Weisswald. Gäste, deren Hotel einen Voucher ausstellt, fahren ebenfalls kostenlos.
Mit dem Flugzeug: Der nächste größere Flughafen ist Innsbruck. Von dort geht es mit Transfer, Mietwagen oder Bahn und Bus weiter.
Wo du wohnst
Das Pitztal hat vier Gemeinden: Arzl im Pitztal, Wenns, Jerzens und St. Leonhard im Pitztal. Für diese Skigebiete zählen vor allem die hinteren Orte.
Mittelberg liegt am Talschluss und ist der Ort der Gletscherbahn: Hier steht die Talstation des Gletscherexpress, und von hier teilt sich das Tal in das Mittelberg- und das Taschachtal. Mandarfen, ein Ortsteil von St. Leonhard, ist die Talstation der Rifflseebahn, mit dem Dorflift für den Anfang und der Rodelbahn bei der Taschach Alm. St. Leonhard ist die Gemeinde, zu der beide Orte gehören.
Jerzens ist der Ort des Hochzeigers und liegt am Taleingang. Wenns und Arzl liegen im äußeren Tal, Imst im Inntal ist der Bahnhof. Wer vor allem am Gletscher fährt, wohnt weiter hinten im Tal und spart sich die Fahrt.
Geschichte und Besonderes
1983 wurde der Gletscherexpress eröffnet, seitdem ist der Skibetrieb am Gletscher von September bis Mai angelegt. 2006 kamen die Mittelbergbahn und die Gletscherseebahn, 2012 die Wildspitzbahn mit dem Café 3440 und 2022 die neuen Züge des Gletscherexpress. Am Rifflsee entstand 1994 die Gondel, 2007 die Sunna Alm.
Das Gebiet liegt am Fuß der Wildspitze. Am Talschluss reichen der Mittelbergferner und der Taschachferner heran, über den Mittelbergferner führt ein Teil der Pisten. Der Betreiber erzeugt Schnee ohne chemische Zusätze.
Tipps und Kompromisse
- Beide Gebiete nutzen: Wer ab Mitte Dezember kommt, beginnt am Rifflsee mit Seeblick und wechselt über die Talabfahrt zum Gletscher. Der Pass gilt für beide.
- Auffahrt einplanen: Der Gletscherexpress bringt dich in rund acht Minuten zur Bergstation, die Wildspitzbahn danach weiter hinauf.
- Kompromiss Schwarz: Schwarze Pisten sind selten. Wer Steilheit sucht, schaut auf die Variantenabfahrten, mit Bergführer oder mit eigener Erfahrung und Ausrüstung.
- Kompromiss Abend: Das Gebiet ist ein Tagesgebiet, der Abend gehört dem Tal.
- Kompromiss Hütten: Am Gletscher überwiegen Selbstbedienungsrestaurants, die kleinen Hütten liegen am Rifflsee.
- Online buchen: Der Skipass ist online bis zu 30 Prozent günstiger als an der Kasse.
- Mehrtagespass nutzen: Wer mindestens 2 Tage bucht, kann auch am Kaunertaler Gletscher fahren und einen Tag am Hochzeiger verbringen.
- Regeln auf der Piste: Was in Tirol zu Helm, Versicherung und Alkohol gilt, steht im Ratgeber Pistenregeln in Tirol.
Fazit
Der Pitztaler Gletscher ist ein hochgelegenes Gebiet für alle, die im Herbst starten oder bis in den Mai Ski fahren wollen, mit der Standseilbahn im Berg und dem Café auf 3.440 Metern. Der Rifflsee ergänzt ihn ab Mitte Dezember um ein übersichtliches Gebiet mit Seeblick, Hütten und Übungsgelände. Mit rund 67 Kilometern Pisten, überwiegend mittelschweren Hängen und 30 Kilometern Variantenabfahrten spricht das Gebiet Genussfahrer, Familien und Freerider an. Wer viele schwarze Pisten oder ein langes Abendprogramm sucht, findet hier wenig. Dafür liegt es mit rund 90 Minuten ab Innsbruck gut erreichbar am Ende des Pitztals.
Stand: November 2026.


