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Hochzeiger: Sonnenhänge über Jerzens, Kids Funline und 6 Kilometer Rodelbahn

Am Eingang des Pitztals steigt der Hang über Jerzens nach Südwesten an, die Pisten liegen in der Sonne. Mehr als neun Zehntel der Abfahrten liegen oberhalb von 2.000 Metern. Wer morgens in Liss in die Gondel steigt, lässt das Dorf unter sich und steht oben an der Mittelstation auf einer Terrasse mit Blick über das Pitztal, neben sich den Start der Rodelbahn und die Hütten der Talabfahrt.
Der Hochzeiger ist ein Gebiet für Menschen, die den Skitag lieber ausfahren als abhaken. Es hat neun Anlagen und 54 gefahrene Pistenkilometer, eine Familienabfahrt mit Spielfiguren und Xylophon, eine schwarze Piste mit bis zu 80 Prozent Gefälle und eine sechs Kilometer lange Rodelbahn, die du donnerstags im Dunkeln fährst.
Das Gebiet im Überblick
Die Sonnenseite am Taleingang
Der Hochzeiger liegt über Jerzens, am Eingang des Pitztals im Bezirk Imst. Die Talstation der Gondel im Ortsteil Liss liegt auf 1.450 Metern, die Mittelstation auf 2.000 Metern, und der oberste Punkt des Gebiets liegt bei rund 2.500 Metern. Das sind rund 1.000 Höhenmeter. Die Hänge schauen nach Südwesten und bekommen viel Sonne, das Gebiet lässt sich weitgehend beschneien, und die Saison beginnt Anfang Dezember.
Betrieben wird der Berg von der Hochzeiger Bergbahnen Pitztal AG, eigenständig und mit eigenem Pistenplan. Der Pitztaler Gletscher mit dem Rifflsee liegt weiter hinten im Tal und hat einen eigenen Betreiber, das Porträt dazu steht unter Pitztaler Gletscher und Rifflsee. Einen Überblick über die Gebiete in ganz Tirol bietet das Verzeichnis der Tiroler Skigebiete.
Die Zahlen
Das Gebiet misst 54 Pistenkilometer, gerechnet nach der gefahrenen Strecke. Die markierten Pisten ergeben in der Falllinie gemessen rund 40 Kilometer. Davon sind etwa 10 Kilometer oder ein Viertel leicht, 22 Kilometer oder 55 Prozent mittelschwer und 8 Kilometer oder ein Fünftel schwer. Dazu kommen drei Skirouten.
Der Schwerpunkt liegt in der Mitte: Mittelschwere Pisten machen mehr als die Hälfte aus, die leichten Abfahrten reichen für den Einstieg und für Familientage, und wer Steilheit sucht, findet sie auf schwarzen Pisten wie der nach Benni Raich benannten Nummer 3 und dem Zirbenfall.
Ein Skitag am Hochzeiger
Der Tag beginnt um 8:45 Uhr, wenn die Lifte öffnen. Die Gondel fährt bis 16:30 Uhr, die übrigen Anlagen bis 16:00 Uhr. Vormittags fährst du die oberen Hänge, mittags setzt du dich auf eine Terrasse an der Mittelstation oder in eine der Hütten an der Talabfahrt, und am Nachmittag fährst du über die Talabfahrt zurück nach Liss. Wer mit Kindern unterwegs ist, hat die Strecken kurz und übersichtlich. Wer mehr Abend will, kommt donnerstags zum Rodelabend wieder.
Sonne, Höhe und Schnee
Die Lage entscheidet über den Charakter des Gebiets. Mehr als 90 Prozent der Abfahrten liegen oberhalb von 2.000 Metern, die Pisten sind nach Südwesten ausgerichtet, und fast das ganze Gebiet lässt sich beschneien. Das heißt: Die Hänge sind sonnig, du fährst meist im Licht, und die Saison läuft trotz der moderaten Höhe von Dezember bis Anfang April.
Lifte und Anlagen
Gondel, Sessel und Schlepper
Neun Anlagen erschließen das Gebiet: eine Gondelbahn, vier Sesselbahnen und vier Schlepplifte. Das Rückgrat ist die Hochzeigerbahn, eine Achter-Gondel von 1993, die dich von der Talstation in Liss zur Mittelstation auf 2.000 Metern bringt. Von dort geht es weiter mit der Hochzeiger 2.5, einer kuppelbaren Achter-Sesselbahn mit Haube und Sitzheizung. Sie befördert 3.200 Personen pro Stunde, bringt dich bis auf rund 2.500 Meter und ersetzt die ältere Vierer-Sesselbahn Rotmoos. Seit dem Winter 2021/22 ist sie in Betrieb.
Zwei weitere kuppelbare Sechser-Sessel ergänzen das Netz: die Zirbenbahn von 2009 und die Panoramabahn von 2002. Die Doppelsesselbahn Sechszeiger von 1986 ist ein Zweier mit fest verbundenen Sesseln und führt in den Bereich Sechszeiger. Dazu kommen der Schlepplift Zollberg und drei Übungslifte für den Einstieg: Wiesenlift, Lisslift und Hahntennenlift.
Der Weg in den Berg
Die Gondel ab Liss ist der Zubringer. Du steigst vom Parkplatz oder vom Skibus direkt in die Bahn und bist in einer Fahrt an der Mittelstation, von der aus die meisten Wege weitergehen. Eine zweite Möglichkeit, ins Gebiet zu kommen, ist die Panoramabahn, deren Talstation neben der Stalderhütte auf rund 1.800 Metern steht und die du über die Talabfahrt erreichst. Wer ohne Ski unterwegs ist, fährt ebenfalls mit der Gondel hinauf: Rodler, Winterwanderer und Fußgänger haben eigene Tickets.
Was zuletzt neu war
Die letzte große Investition ist die Hochzeiger 2.5 von 2021. Davor kamen die Zirbenbahn 2009 und die Panoramabahn 2002. Dazu kamen die Panoramalounge an der Mittelstation und die Zirbenbäckerei an der Talstation.
Pisten nach Können
Anfänger und Einsteiger
Der Hochzeiger eignet sich zum Lernen. Drei Übungslifte stehen für die ersten Kurven bereit, und für den Einstieg gibt es eine eigene Strecke: die Easy Skier Line, mit grüner Fahne gekennzeichnet und die technisch leichteste Strecke am Berg. Sitzen die ersten Schwünge, geht es auf die Familienabfahrten und auf die leichte Talabfahrt zurück nach Liss.
Familien und Genussfahrer
Auf der Familienabfahrt 1a liegt die Kids Funline. Für Genussfahrer sind die Panorama-Abfahrt und die weiteren mittelschweren Pisten die richtige Wahl, mit 55 Prozent der markierten Pistenlänge ist das der größte Block im Gebiet. Der Tag endet auf der Talabfahrt, die du von der Mittelstation nach Liss in leichter und in mittelschwerer Variante fährst. Weil mehr als 90 Prozent der Abfahrten oberhalb von 2.000 Metern liegen, ist der Blick weit, und du fährst die meiste Zeit in der Sonne.
Sportliche und Erfahrene
Ein Fünftel der markierten Pisten ist schwarz, zwei Namen gehören dazu. Die Piste Nummer 3 trägt den Namen des Skirennfahrers Benni Raich, der am Hochzeiger trainiert hat. Der Zirbenfall ist ein steiler Hang mit bis zu 80 Prozent Gefälle und die Strecke für alle, die in einem Gebiet dieser Größe eine Herausforderung suchen. Dazu kommen drei Skirouten abseits der präparierten Pisten.
Freestyle
Der Hochzeiger Snowpark liegt oberhalb der Mittelstation. Er ist rund 300 Meter lang, hat eine Boxline, eine Kickerline und einen Chillbereich und wird täglich von den Parkshapern gepflegt. Er eignet sich für Einsteiger, die ihre ersten Sprünge versuchen, und für Fortgeschrittene, die mehr Elemente suchen.
Skitouren
Neben den Pisten verlaufen markierte Aufstiegsspuren, auf denen du mit Fellen hinaufgehst und über die Pisten wieder abfährst. Die Mittelstation-Route beginnt an der Talstation, ist rot gekennzeichnet, rund 3 Kilometer lang und dauert etwa eineinhalb Stunden, dabei überwindest du rund 550 Höhenmeter. Du kannst direkt vom Parkplatz starten, und unterwegs liegen Hütten für eine Pause. Wer mit einem Guide gehen möchte, findet in Liss die Skischule Wechselberger, die Freeride und Skitouren anbietet.
Skischulen und Kinder
Zwei Schulen
Die Skischule Hochzeiger Pitztal ist die große Skischule im Gebiet, ihre Adresse ist Liss 270 an der Talstation. Sie unterrichtet Kinder und Erwachsene in Kursen nach Alter und Können, von den ersten Schritten der Kleinsten bis zum Wiedereinstieg der Erwachsenen.
Die Skischule Wechselberger in Liss ist ein kleines Angebot für alle, die lieber individuell unterwegs sind. Sie bietet Privatstunden, Freeride, Skitouren und Schneeschuhwandern an. Termine und Preise erfährst du direkt bei den Schulen.
Pitzis Kinderland
Für die Jüngsten gibt es Pitzis Kinderland der Skischule. Kinder von 3 bis 5,99 Jahren können als Gäste im Pitztal an ausgewählten Terminen im Dezember, Januar und März kostenlose Anfängerkurse besuchen. Anmeldung und Termine laufen über die Skischule, melde dein Kind früh an. Die Maskottchen Pitzi und Gratsch begleiten die Kinder durch das Gebiet.
Funline und Pistenregeln
Auf der Familienabfahrt 1a liegt die Kids Funline: Wellenbahnen, die dich wie auf einer Achterbahn durch den Schnee schwingen, drehbare Figuren von Pitzi und Gratsch, ein XXL-Xylophon und ein Snake Run, auf dem du dich durch den Schnee schlängelst. Lehrreich ist Pitzis Pistenregeln-Weg, auf dem Tafeln den Kindern die FIS-Regeln erklären.
Im Zeigerrestaurant an der Mittelstation gibt es Pitzis Kinderrestaurant mit eigenem Spielraum, und auch das Hochzeiger Haus hat ein Spielzimmer für Kinder. Wer mit Kindern einkehrt, muss also nicht auf die Pause im Warmen verzichten.
Kinder und Skipass
Kinder unter 10 Jahren fahren mit dem Pitzi Freipass gratis, wenn ein Elternteil einen Skipass kauft. Beim Kauf brauchst du für Kinder und Eltern einen Ausweis mit Foto. Für Familien mit Kindern unter drei Jahren, die noch nicht Ski fahren, gibt es den Jungfamilienskipass.
Hüttenkultur und Einkehr
Die Einkehr am Hochzeiger ist übersichtlich und familiär. Ein großes Selbstbedienungsrestaurant steht an der Mittelstation, drei Hütten liegen an der Talabfahrt, und an der Talstation wartet ein Frühstückscafé. Auf den Tisch kommt Tiroler Küche in verschiedenen Formen, vom schnellen Teller bis zur Brettljause.
An der Mittelstation
Das Zeigerrestaurant steht auf 2.000 Metern direkt neben der Bergstation der Gondel und ist der zentrale Treffpunkt im Gebiet. Es ist überwiegend Selbstbedienung, mit Tiroler, österreichischer und internationaler Küche, dazu gibt es Pizza, Pasta und Desserts. Skifahrer, Rodler und Winterwanderer kommen hier zusammen, es gibt eine Terrasse, und für Kinder wartet das Kinderrestaurant mit Spielraum.
Wenn du mehr Ruhe und Bedienung willst, setzt du dich in die Panorama Lounge im Zeigerrestaurant. Dort gibt es Tischservice in einer Glaskuppel mit Panoramablick.
An der Talabfahrt
Unterhalb der Mittelstation liegen drei Hütten, die du von den Pisten aus ansteuerst.
Die Stalderhütte steht neben der Talstation der Panoramabahn auf rund 1.800 Metern. Die Küche setzt auf bodenständige Tiroler Hausmannskost, die täglich frisch zubereitet wird, dazu gibt es Mehlspeisen. Im Wintergarten sitzt du mit Blick auf die Berge bei einem Bier oder Tee, und draußen liegt eine Sonnenterrasse.
Die Tanzalm liegt knapp unterhalb der Mittelstation auf rund 1.980 Metern an der Talabfahrt. Sie ist eine traditionelle Tiroler Skihütte mit Stuben, einer großen Sonnenterrasse und regionalen Spezialitäten aus der warmen Küche.
Das Hochzeiger Haus ist ein familiengeführter Berggasthof direkt an der Piste, zugleich ein Hotel, in dem du am Berg übernachtest. Es hat Stuben, eine Terrasse mit Liegestühlen und einer Sonnenwiese, und auf der Karte stehen Tiroler Küche, Brettljause und Kaiserschmarrn. Für Kinder gibt es ein Spielzimmer.
An der Talstation
An der Talstation öffnet die Zirbenbäckerei, ein Frühstückscafé, in dem du dir Kaffee und Gebäck holst, bevor du in die Gondel steigst.
Welche Hütte wofür?
- Schnell und unkompliziert: Zeigerrestaurant mit Selbstbedienung.
- Mit Tischservice und Panorama: Panorama Lounge im Zeigerrestaurant.
- Mit Tiroler Hausmannskost und Sonnenterrasse: Stalderhütte, Tanzalm, Hochzeiger Haus.
- Mit Kindern: Zeigerrestaurant mit Kinderrestaurant, Hochzeiger Haus mit Spielzimmer.
- Vor dem ersten Lauf: Zirbenbäckerei an der Talstation.
Après-Ski und Abend
Der Abend am Hochzeiger gehört dem Rodeln, dem Dorf und den Gaststuben. Ein Getränk nach dem letzten Lauf bekommst du in den Hütten an der Talabfahrt.
Das Programm des Abends ist der Rodelabend: Donnerstags ab 19:30 Uhr ist die Rodelbahn beleuchtet, du fährst mit der Gondel hinauf und rodelst zurück ins Tal. Abwechslung bieten außerdem Pistenbully-Fahrten, bei denen du die Berge aus einer anderen Perspektive siehst, und das Hochzeiger Skiopening, das es seit über 20 Jahren gibt, mit Openair-Konzerten.
Abseits der Piste
Rodeln
Die Naturrodelbahn ist rund 6 Kilometer lang. Sie startet an der Mittelstation auf 2.000 Metern, du fährst mit der Gondel hinauf, in weniger als 15 Minuten. Das Ziel ist Kaitanger, etwa fünf Gehminuten von der Talstation entfernt, der Höhenunterschied beträgt 550 Meter. Die Bahn ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, wenn genug Schnee liegt. Unterwegs und am Start kannst du im Zeigerrestaurant oder in den Hütten einkehren. Am Donnerstagabend ist die Bahn beleuchtet.
Winterwandern
Es gibt drei Winterwanderungen. Der Zirbenweg ist ein Rundweg ab der Mittelstation auf 2.000 Metern, der Sechszeiger Panorama Walk führt auf rund 2.400 Metern entlang. Dazu kommt eine Winterwanderung von der Mittelstation zur Talstation, die von 2.000 auf 1.450 Meter absteigt und sich mit einer Einkehr im Hochzeiger Haus oder in der Stalderhütte verbinden lässt. Du fährst mit der Gondel ohne Ski hinauf.
Eislaufen, Curling und Langlauf
In Jerzens kannst du Eis laufen oder Curling spielen. Langlaufloipen gibt es im Pitztal.
Tage ohne Ski
Das Gebiet taugt auch für Tage, an denen nicht alle Ski fahren. Wer rodeln und wandern will, braucht keine Skiausrüstung, sondern nur das Gondelticket ohne Ski. Du kannst einen Tag mit der Rodelbahn, einer Winterwanderung und der Einkehr im Zeigerrestaurant füllen und am Abend noch einmal beim Rodelabend vorbeischauen.
Saison, Skipass und Preise 2026/27
Die Saison läuft vom 4. Dezember 2026 bis zum 4. April 2027, täglich. Die Lifte fahren von 8:45 bis 16:00 Uhr, die Gondel bis 16:30 Uhr, die Kasse an der Talstation ist von 8:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. Ostern fällt 2027 auf den 28. März, der Saisonschluss am Sonntag, 4. April, liegt also eine Woche danach.
Die Bergbahn bietet Tageskarten, Mehrtageskarten, eine Vormittagskarte von 9:00 bis 12:30 Uhr und einen Flex Skipass, dessen Tage nicht aufeinanderfolgen müssen. Wer online vor der Anreise kauft, zahlt weniger als an der Kasse. Die Preise für 2026/27 stehen im Ticketshop der Bergbahn.
Kinder unter 10 Jahren fahren mit dem Pitzi Freipass gratis, wenn ein Elternteil einen Skipass kauft, und für Familien mit Kindern unter drei Jahren gibt es den Jungfamilienskipass. Die Snow Card Tirol, die Pitz Regio Card und die Tirol Regio Card gelten am Hochzeiger. Der Mehrtagesskipass des Pitztaler Gletschers gilt ab 2 Tagen einen Tag am Hochzeiger.
Vom 4. bis zum 20. Dezember 2026 laufen die Ski Inclusive Weeks: Bei einem Aufenthalt von mindestens vier Nächten in einem Partnerbetrieb ist der Skipass inklusive.
Preise und Termine ändern sich: Prüf sie vor der Buchung bei der Bergbahn.
Anreise, Parken und Skibus
Mit dem Auto: Du fährst auf der A12, der Inntalautobahn, bis zur Ausfahrt Imst-Pitztal und von dort durch das Pitztal hinauf nach Jerzens. Aus Norden bietet sich der Fernpass an, er ist mautfrei. Von Jerzens führt eine Bergstraße hinauf zur Talstation in Liss, Adresse Liss 270. Dort gibt es Parkplätze, und von dort steigst du in die Gondel.
Mit der Bahn: Der nächste Bahnhof ist Imst-Pitztal. Von dort fahren Linienbusse ins Pitztal.
Skibus: Aus allen Orten des Pitztals fährt ein kostenloser Skibus zur Talstation. Den Fahrplan findest du auf der Website der Bergbahn.
Innsbruck und die Skigebiete rund um die Stadt stellt der Überblick zu den Skigebieten bei Innsbruck vor.
Wo du wohnst
Jerzens ist der Hauptort, ein Dorf auf der Sonnenterrasse des Pitztals mit rund 1.000 Einwohnern. Der Wintertourismus ist hier seit den 1960er Jahren gewachsen, und im Dorf kannst du Eis laufen und Curling spielen.
Liss und Kaitanger liegen oberhalb des Dorfes und nah an der Talstation. Wer hier wohnt, hat den kürzesten Weg zur Gondel. Direkt am Berg übernachtest du im Hochzeiger Haus.
Aus den anderen Orten des Pitztals fährst du mit dem kostenlosen Skibus zum Lift, das gilt auch für Unterkünfte weiter taleinwärts.
Geschichte und Besonderes
Der Wintertourismus in Jerzens begann mit dem ersten Skilift am Hochzeiger Haus in den 1960er Jahren. Seither ist das Gebiet gewachsen: 1993 kam die Hochzeigerbahn, 2002 die Panoramabahn, 2009 die Zirbenbahn und 2021 die Hochzeiger 2.5. Die Maskottchen Pitzi und Gratsch prägen das Bild für Kinder, und die Piste Nummer 3 erinnert an Benni Raich, der hier trainiert hat.
Tipps und Kompromisse
- Betriebszeiten: Die Lifte öffnen um 8:45 Uhr. Die Gondel fährt bis 16:30 Uhr, die übrigen Anlagen bis 16 Uhr.
- Kinderkurse buchen: Die kostenlosen Anfängerkurse für Kinder von 3 bis 5,99 Jahren laufen an ausgewählten Terminen im Dezember, Januar und März. Melde dein Kind früh an.
- Rodelabend: Donnerstags ab 19:30 Uhr ist die Rodelbahn beleuchtet, ein Abend für die ganze Familie.
- Regeln auf der Piste: Was in Tirol zu Helm, Versicherung und Alkohol gilt, steht im Ratgeber Pistenregeln in Tirol.
- Kompromiss Größe: Rund 40 markierte Pistenkilometer sind in einem Tag gut zu fahren, in einer Woche kennst du jede Kurve. Wer mehr Fläche sucht, kombiniert den Hochzeiger mit dem Pitztaler Gletscher oder dem Kaunertaler Gletscher oder fährt ins Tiroler Oberland nach Serfaus-Fiss-Ladis.
- Kompromiss Abend: Das Abendprogramm besteht aus dem Rodelabend, den Gaststuben und dem Dorf. Wer lange Nächte sucht, findet sie in anderen Gebieten.
Fazit
Der Hochzeiger ist ein Familien- und Genussgebiet am Eingang des Pitztals mit 54 gefahrenen Pistenkilometern, sonnigen Südwesthängen und einer Gondel, die direkt an der Talstation startet. Familien profitieren von der Kids Funline, dem kostenlosen Pitzi Freipass für Kinder unter 10 Jahren, dem Kinderland der Skischule und der 6 Kilometer langen Rodelbahn. Sportliche finden mit der Benni-Raich-Piste und dem Zirbenfall Steilheit, Freestyler den Snowpark. Wer große Zahlen und viel Abendprogramm sucht, wird hier nicht satt. Wer ruhige Hänge, kurze Wege und einen Skitag mit Kindern in der Sonne schätzt, ist am Hochzeiger gut aufgehoben.
Stand: November 2026.


