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Mayrhofen: Penken, Ahorn und 142 Pistenkilometer am Ende des Zillertals

Breite Piste am Bergrücken mit wenigen Skifahrern, dahinter vergletscherte Gipfel unter Wolken
Foto: Eiswind, CC BY-SA 3.0, zugeschnitten

Mayrhofen liegt dort, wo das Zillertal endet. Die Talsohle, die von Jenbach an kaum steigt, stößt hier auf Berge, und aus dem Ort heraus wachsen die Hänge rechts und links steil nach oben. Der Penken auf der einen Talseite ist der Actionberg, der Ahorn gegenüber der Genießerberg. Morgens liegt der Talboden noch im Schatten, wenn die Kabinen der Penkenbahn nach oben gleiten, und oben breitet sich ein Gebiet aus, in dem sich steile Rinnen und weite, helle Hänge die Berge teilen.

Das Gebiet der Mayrhofner Bergbahnen, das sich selbst Mountopolis nennt, misst 142 Pistenkilometer und hat 61 Anlagen. Es reicht vom Ahorn über den Penken mit Horberg und Hochschwendberg bis nach Finkenberg und ins Tuxertal zu Rastkogel und Eggalm. Mit dem Hintertuxer Gletscher bildet es die Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000.

Das Gebiet im Überblick

Zwei Berge, ein Ort

Mayrhofen gehört zum Bezirk Schwaz und liegt am Ende des Zillertals, an der Stelle, wo Zemmtal, Stilluptal, Zillergrund und Tuxertal zusammentreffen. Das Skigebiet verteilt sich auf zwei Berge mit eigenen Zubringern. Auf der einen Talseite liegt der Penken, den du mit der Penkenbahn aus dem Ort, mit der Horbergbahn aus Schwendau oder mit der Möslbahn am Hochschwendberg erreichst. Auf der anderen Seite liegt der Ahorn mit seiner eigenen Bahn, der Ahornbahn, die ebenfalls im Ort startet. Die Talstationen von Penkenbahn und Ahornbahn liegen beide im Ort.

Zum Gebiet gehören außerdem Finkenberg und, auf der Seite des Tuxertals, Rastkogel und Eggalm. Die Eggalm erreichst du mit einer Seilbahn ab Lanersbach, den Rastkogel mit einer Gondel ab Vorderlanersbach, und seit 2001 verbindet eine Pendelbahn den Rastkogel mit dem Penken. Wer in Mayrhofen wohnt, fährt also über den Penken in ein weites Revier, das bis ins Tuxertal reicht.

Die Zahlen

Das Gebiet misst 142 Pistenkilometer, dazu kommen Skirouten von rund 8 bis 9 Kilometern. Von den Pisten sind 44 Kilometer leicht, 66 Kilometer mittelschwer und 32 Kilometer schwer. Das entspricht knapp einem Drittel, fast der Hälfte und knapp einem Viertel. Die Talorte liegen auf rund 630 Metern, die Pisten reichen bis auf Höhen von knapp 2.500 Metern, und rund 89 Prozent der Pistenfläche liegen über 1.700 Metern. Insgesamt zählt das Gebiet 61 Anlagen.

Die mittelschweren Abfahrten tragen das Gebiet, dazu kommen leichte Pisten zum Einrollen und knapp ein Viertel schwere Pisten für alle, die es steil mögen. Der Penken ist dabei der sportlichere, der Ahorn der gemütlichere Berg.

Ein Skitag im Rhythmus des Gebiets

Der Tag beginnt früh, wenn du ihn früh beginnst. Die Ahornbahn startet schon um 7:30 Uhr, die Penkenbahn und die Horbergbahn fahren ab dem 25. Dezember ab 8:00 Uhr, zu Saisonbeginn vom 4. bis 24. Dezember ab 8:30 Uhr. Vormittags gehört dir die frisch präparierte Piste, mittags sitzt du auf einer der Hütten, und am Nachmittag laufen die Bahnen bis 17:00 Uhr. Die letzte Bergfahrt ist mit der Penkenbahn, der Horbergbahn und der Ahornbahn um 16:30 Uhr, mit der Möslbahn um 16:00 Uhr.

Mayrhofen ist außerdem Teil des Zillertaler Superskipasses. Wie die vier Großgebiete des Tals zusammenspielen, steht im Überblick über die Skigebiete im Zillertal.

Lifte und Anlagen

Zubringer ab dem Tal

Mehrere Bahnen bringen dich aus dem Tal auf den Berg. Die Penkenbahn startet im Ort und ist eine Dreiseilumlaufbahn mit Kabinen für 32 Personen. Sie wurde im Dezember 2015 eröffnet, ersetzte die alte Bahn mit ihren 15er-Kabinen und befördert 3.840 Personen pro Stunde, fast doppelt so viele wie zuvor. Die Horbergbahn ist eine 8er-Gondel ab Schwendau. Die Möslbahn startet am Hochschwendberg bei Hippach, mit ihr fährst du direkt neben das Übungsgelände Mösl und in die Nähe der Skimovie-Strecke.

Auf der anderen Talseite steht die Ahornbahn. Sie ist eine Pendelbahn mit Kabinen für bis zu 160 Personen und fährt 1.200 Personen pro Stunde. Die Fahrt dauert etwa sechs bis sieben Minuten. Die heutige Bahn wurde im Dezember 2006 eröffnet.

In Finkenberg fährst du mit der Finkenberger Almbahn in zwei Sektionen zum Penkenjoch.

Die Anlagen nach Typ

Von den 61 Anlagen sind zwei Pendelbahnen (die Ahornbahn und die Pendelbahn zwischen Tuxertal und Penken), sieben Gondelbahnen und eine Kombibahn mit Sesseln und Gondeln am Penken, dazu 17 Sesselbahnen, 18 Schlepplifte und 16 Förderbänder. Die Sesselbahnen tragen vor allem die Hänge am Penken und am Ahorn, die Förderbänder liegen an den Übungsgeländen.

Am Penken sind unter anderem der Penken Express, die Sesselbahnen Lärchwald, Knorren, Tappenalm, Schneekar, Gerent, Unterbergalm und Sun-Jet im Einsatz, am Ahorn die 8er-Sesselbahn Ahorn und die Ebenwaldbahn. Förderbänder sorgen dafür, dass auch Anfänger bequem wieder nach oben kommen.

Der SkyRide am Ahorn

Seit dem Sommer 2025 fährt auf der Ahornbahn der SkyRide Ahorn: eine offene Panoramaplattform an der Ahornbahn, die im Winter 2025/26 Winterpremiere hatte. Du zahlst pro Fahrt einen Aufpreis, die Tickets gibt es nur an den Kassen der Ahornbahn. Der Betrieb hängt von Schnee, Wetter und Tagesverfügbarkeit ab, Hunde und Ski sind auf der Plattform nicht erlaubt.

Pisten nach Können

Anfänger und Einsteiger

Zum Üben haben die Bahnen eigene Bereiche. Am Penken liegt direkt neben der Bergstation der Penkenbahn ein großes Übungsgelände, dazu kommen Übungsflächen an der Lärchwaldbahn, an der Möslbahn, am Ahorn neben der Bergstation der Ahornbahn und am Lämmerbichl bei der Rastkogelbahn. Im Tal, an der Talstation der Horbergbahn, liegt das Kinderland Horberg. Förderbänder machen es leicht, ohne Pistenerfahrung zu beginnen.

Wenn die ersten Schwünge sitzen, fährst du auf den leichten Pisten weiter. 44 Kilometer sind leicht, genug für mehrere Einsteigertage.

Familien und Genussfahrer

Der Ahorn ist das Gebiet für ruhige, weite Schwünge, mit breiten Pisten zum Carven. Auf dem Plateau auf rund 2.000 Metern liegt an der Bergstation der FunRide Ahorn mit seinem Family Park, und entlang der Piste 4a führt die AlbertAdler Tour mit leichten Hindernissen, bei der das Maskottchen Adler Albert den Weg weist.

Die Talabfahrt vom Ahorn nach Mayrhofen ist rund 5,5 Kilometer lang und überwindet rund 1.300 Höhenmeter. Sie ist der klassische Schlussakkord eines Skitags und eine Abfahrt für alle, die sicher auf der Piste stehen. Am Penken gibt es außerdem mit dem FunRide Gerent an Piste 11 einen mittelschweren Parcours, und auf Albert's Penken Tour fahren Kinder über kleine Hindernisse.

Sportliche und Erfahrene

Auf dem Penken liegen die Aufgaben für Geübte. 32 Pistenkilometer sind schwer, dazu kommen Skirouten.

Die Harakiri, Piste 34, hat bis zu 78 Prozent Gefälle und ist eine Strecke für Könner. Eine zweite Herausforderung ist der DevilsRun am Schneekar auf dem Horberg. An der Möslbahn liegt die BlackAttack, Piste 16, zugleich die SkiMovie-Strecke: Eine Kamera misst deine Zeit und erstellt ein Video, das du danach herunterladen kannst.

Im Rennparadies Unterberg fährst du auf mehreren permanenten Rennstrecken mit Zeitmessung. Wer Tempo und Ehrgeiz mitbringt, vergleicht hier Zeiten mit Freunden.

Freestyle: der PenkenPark

Der PenkenPark ist der Snowpark von Mayrhofen. Er hat mehrere Areas, in denen Freeskier und Snowboarder ihre Tricks üben, und Kicker zum Lernen für Einsteiger. Neben dem Park gibt es die FunRides am Penken.

Skirouten und Freeride

Zum Gebiet gehören Skirouten von rund 8 bis 9 Kilometern. Sie sind nicht präpariert. Wer abseits der Piste fährt, liest vorher den Lawinenbericht des Landes Tirol (lawinen.report oder die App „Lawine Tirol“) und nimmt Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Schaufel und Sonde mit. Einsteiger gehen mit einem Bergführer. Grundlagen findest du in unserem Guide zu Skitouren für Einsteiger.

Skischulen und Kinder

Skischulen

In Mayrhofen unterrichten mehrere Skischulen, dazu kommen Schulen in Hippach, Finkenberg und im Tuxertal. Zwei Schulen im Ort sind die Skischule SMT Mayrhofen und die Skischule Mayrhofen.

Die Skischule SMT Mayrhofen hat ihr Büro an der Hauptstraße. Sie bietet Gruppenkurse für Erwachsene, eine Kinderskischule, eine Snowboardschule und Privatunterricht an.

Die Skischule Mayrhofen, die sich auch Snowsports Mayrhofen nennt, hat Gruppenkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Privatunterricht im Ski- und Snowboardfahren, meist zwei oder drei Stunden. Treffpunkt ist die Bergstation der Penkenbahn, neben dem Übungsgelände am Lift.

Kinderwelten am Berg

Für Kinder gibt es am Berg mehrere kleine Welten. Das Maskottchen Albert Adler begleitet die Kinder auf der Albert Adler Tour am Ahorn und auf Albert's Penken Tour am Penken. Am Penken liegt der FunRide Gerent, am Ahorn der FunRide Ahorn mit seinem Family Park. Das Kinderland Horberg an der Talstation der Horbergbahn ist ein Ort für den allerersten Kontakt mit Schnee.

Auch die Hütten stellen sich auf Familien ein: Das Gschösswandhaus hat einen großen Kinderspielplatz. Wie der Skipass für Kinder funktioniert, steht im Abschnitt zu Saison und Skipass. Wenn du Familienskigebiete vergleichen willst, hilft der Blick nach Südtirol im Ratgeber Skiurlaub mit Kindern in Südtirol.

Hüttenkultur und Einkehr

Mayrhofen hat mehr als zwei Dutzend Hütten und Restaurants am Berg, 22 am Penken und 6 am Ahorn. Die Spanne reicht von der Jausenstation mit Gulaschsuppe über die Hütte mit Schlagermusik bis zum Haus mit Glaspyramiden und Panoramasauna.

Am Penken

Das Gschösswandhaus liegt auf rund 1.800 Metern nahe der Bergstation der Penkenbahn, direkt an einer Piste. Du sitzt auf einer großen Sonnenterrasse mit Blick auf die Zillertaler Berge und wirst am Tisch bedient, die Küche ist bodenständig. Für Kinder gibt es einen großen Spielplatz. Das Haus ist ein guter Anlaufpunkt für den Tag mit der Familie.

Die Lärchwaldhütte auf knapp 2.000 Metern an der Lärchwaldbahn wurde 2015 neu gebaut. Du findest dunkles Holz, helle Steinwände und eine große Sonnenterrasse.

Das Kasermandl am Penken ist eine Hütte mit Wänden voller goldener Schallplatten und Fotos von Künstlern der Volks- und Schlagermusik. Es gibt Tiroler und internationale Küche, eine Sonnenterrasse und ab dem Nachmittag Musik, wenn aus der Einkehr Après-Ski wird.

An der Bergstation der Penkenbahn liegt außerdem die Pilzbar, gleich neben dem großen Übungsgelände.

Auf dem Horberg und dazwischen

Die Schneekarhütte am Horberg, an der Bergstation der Schneekarbahn auf gut 2.200 Metern, fällt schon von Weitem auf: Pyramidenbauten aus Glas prägen das Bild. Die Küche setzt auf regionale Produkte, viele davon bio, dazu gibt es eine Weinauswahl. Die Hütte ist zugleich ein kleines Hotel mit Übernachtung und Panoramasauna.

Die Jausenstation Tappenalm liegt zwischen Penken und Horberg. Sie ist klein, traditionell und familiengeführt, mit Gulaschsuppe, Bratwurst und selbstgebranntem Schnaps. Hier sitzt du nicht für ein langes Menü, sondern für einen Halt zwischen zwei Abfahrten.

Am Ahorn

Neben der Bergstation der Ahornbahn steht das Café-Bistro FreiRaum, ein Gebäude mit einer rund 56 Meter langen Aussichtsplattform und Blick über das Zillertal. Auf dem Ahornplateau liegt außerdem die WhiteLounge, eine Schneebar mit Loungemusik und Sonnenliegen.

Außerdem stehen am Ahorn das Filzenstadl, die Ahornhütte und die Edelhütte auf rund 2.240 Metern sowie das Restaurant Panorama und der Gasthof Wiesenhof.

Welche Hütte wofür?

  • Mit Kindern: Gschösswandhaus mit Spielplatz.
  • Für den besonderen Mittag: Schneekarhütte am Horberg.
  • Klein und traditionell: Jausenstation Tappenalm.
  • Mit Musik: Kasermandl am Penken.
  • Neu gebaut (2015): Lärchwaldhütte.
  • Mit Aussicht: FreiRaum am Ahorn.

Après-Ski und Abend

Après-Ski gibt es im Zillertal vor allem in Mayrhofen. Los geht es schon am Berg: im Kasermandl ab dem Nachmittag mit Musik, an der Pilzbar neben der Bergstation der Penkenbahn und in der WhiteLounge am Ahorn, wo Loungemusik läuft. Im Ort setzt sich der Abend in den Bars fort.

Zwei Festivals prägen das Frühjahr. Full Metal Mayrhofen findet vom 29. März bis 3. April 2027 statt, das Snowbombing vom 5. bis 10. April 2027. Wer im April kommt, sollte wissen, dass die Ahornbahn und die Möslbahn dann schon geschlossen sind: Sie fahren nur bis zum 4. April, Penkenbahn und Horbergbahn dagegen bis zum 11. April.

Abseits der Piste

Winterwandern und Rodeln

Am Penken führen Winterwanderwege durch den Wald und über die Hänge, der BergWaldWeg zum Beispiel mit Blick hinüber zum Ahorn. Auch am Ahorn gibt es Winterwanderwege, einer führt zur Falkneroase am Speicherteich Filzen, wo die Greifvögel der Adlerbühne Ahorn überwintern. Am Ahorn gibt es außerdem die PistenBock-Rodelstrecke.

Wenn du ohne Ski nach oben willst, nimmst du ein Fußgängerticket für die Berg- und Talfahrt. Langlaufloipen gibt es im Zillertal.

Wenn das Wetter nicht mitspielt

In Mayrhofen gibt es das Erlebnisbad Mayrhofen, das VISORIUM und ein Kino. Das sind gute Ziele für einen Tag, an dem der Berg im Nebel liegt oder die Kinder genug vom Schnee haben.

Saison, Skipass und Preise 2026/27

Die Saison beginnt am 4. Dezember 2026 und endet am 11. April 2027. Die Penkenbahn und die Horbergbahn fahren vom 4. Dezember bis 11. April. Die Ahornbahn und die Möslbahn starten erst am 12. Dezember und fahren nur bis 4. April. Ostern fällt 2027 auf den 28. März, der Ahorn ist also auch an den Osterfeiertagen offen.

Für Erwachsene kostet die Tageskarte für das Gebiet der Mayrhofner Bergbahnen 82 €. Jugendliche der Jahrgänge 2008 bis 2011 zahlen 65,50 €, Kinder der Jahrgänge 2012 bis 2020 zahlen 37 €. Kinder des Jahrgangs 2021 und jünger fahren in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen gratis. Wer erst mittags startet, bekommt an den Kassen die Karte ab 12 Uhr für 61,50 €.

Der Zillertaler Superskipass gilt ab zwei Tagen im ganzen Tal, bis hin zum Hintertuxer Gletscher. Er enthält die Skibusse und die meisten öffentlichen Verkehrsmittel im Tal. Die Tabelle zeigt die Preise für Erwachsene:

Superskipass Preis 2026/27
2 Tage 163,50 €
3 Tage 241 €
5 Tage 372,50 €
7 Tage 458,50 €

Wer nicht am Stück fährt, nimmt eine flexible Karte: 4 von 6 Tagen kosten 317,50 €, 5 von 7 Tagen 391 €. Auch der Epic Pass gilt in Mayrhofen, die Bedingungen stehen im Überblick über das Zillertal.

Preise und Termine ändern sich: Prüf sie vor der Buchung bei den Mayrhofner Bergbahnen.

Anreise, Parken, Skibusse

Mit dem Auto: Du fährst auf der A12, der Inntalautobahn, bis zur Ausfahrt Zillertal und dann auf der B169, der Zillertalstraße, nach Mayrhofen. Von der Ausfahrt sind es gut 30 Kilometer. Von Mayrhofen führt die Tuxer Straße über Finkenberg weiter nach Hintertux. Auf der A12 brauchst du eine Vignette. Weitere Hinweise zur Anreise im Zillertal stehen im Überblick.

Mit der Bahn: In Jenbach steigst du in die Zillertalbahn um, die tagsüber etwa im Halbstundentakt bis Mayrhofen fährt. Die Linie 4104 verbindet den Bahnhof Mayrhofen mit Finkenberg und Hintertux.

Mit dem Flugzeug: Der nächste Flughafen ist Innsbruck, je nach Talstation rund 75 bis 95 Kilometer entfernt. Alternativen sind München und Salzburg. Mehr zur Region im Überblick über die Skigebiete rund um Innsbruck.

Skibus: Im Winter 2026/27 fahren von Dezember bis April zwei Skibus-Linien ab dem Bahnhof Mayrhofen: die Red Line zu den Bahnen in Finkenberg, am Rastkogel und an der Eggalm und die Green Line zu allen Bahnen bis Hintertux. Dazu gibt es kostenlose Skibusse zu Ahorn-, Penken-, Horberg- und Möslbahn. Mit gültigem Skipass fahren die Busse im Zillertal ohne Aufpreis. So kommst du auch ohne Auto zu den Talstationen.

Wo du wohnst

Mayrhofen ist der Hauptort und der Ort für alle, die abends etwas erleben wollen. Von hier fahren die Penkenbahn und die Ahornbahn ab, der Bahnhof der Zillertalbahn liegt im Ort, und das Après-Ski spielt sich vor allem hier ab.

Finkenberg liegt an der Tuxer Straße. Von hier bringt dich die Finkenberger Almbahn zum Penkenjoch.

Schwendau und Hippach liegen an der Horbergbahn und an der Möslbahn am Hochschwendberg. Von hier startest du auf den Penken ohne Umweg über Mayrhofen.

Das Tuxertal liegt auf der anderen Seite des Gebiets: Von Lanersbach fährst du zur Eggalm, von Vorderlanersbach auf den Rastkogel.

Geschichte und Besonderes

Die großen Bahnen sind in den vergangenen 25 Jahren entstanden. Die Ahornbahn, die heute mit Kabinen für 160 Personen fährt, wurde im Dezember 2006 neu eröffnet, die Penkenbahn im Dezember 2015. Seit 2001 verbindet eine Pendelbahn Rastkogel und Penken, und seit 2025 fährt der SkyRide Ahorn.

Besonders ist die Lage: Das Gebiet liegt am Ende eines Tals, in dem mehrere Täler zusammenlaufen. Wer mehr Höhe sucht, fährt in den Hintertuxer Gletscher, der Teil der Zillertal 3000 ist. Er wird im Porträt zum Hintertuxer Gletscher vorgestellt. Die Gletscherrunde führt in einem Tag mit rund 60 Pistenkilometern und bis zu 15.000 Höhenmetern vom Gletscher über Eggalm, Rastkogel und Finkenberg zurück nach Mayrhofen, mit einem Stück per Skibus.

Tipps und Kompromisse

  • Berg wählen: Penken für Steilhänge und Snowpark, Ahorn für breite Pisten und die lange Talabfahrt. Plane für jeden Berg einen eigenen Tag.
  • Früh starten: Die Ahornbahn öffnet um 7:30 Uhr, Penkenbahn und Horbergbahn ab dem 25. Dezember um 8:00 Uhr.
  • Letzte Bergfahrt beachten: Die letzte Bergfahrt mit der Penkenbahn ist um 16:30 Uhr, mit der Möslbahn um 16:00 Uhr.
  • Skimovie nutzen: An der BlackAttack misst die Kamera deine Zeit und das Video lädst du danach herunter.
  • Regeln auf der Piste: Was in Tirol zu Helm, Versicherung und Alkohol gilt, steht im Ratgeber Pistenregeln in Tirol.
  • Größe einordnen: Mit 142 Pistenkilometern liegt Mayrhofen nahe bei Sölden mit 144 Pistenkilometern, bietet aber dank Ahorn und Penken zwei Berge mit unterschiedlichem Charakter.
  • Kompromiss Berge: Ahorn und Penken haben eigene Zubringer. Wer beide an einem Tag fahren will, wechselt über den Ort.
  • Weitere Gebiete: Eine Übersicht aller Gebiete findest du im Verzeichnis der Skigebiete in Tirol.

Fazit

Mayrhofen ist ein Gebiet mit 142 Pistenkilometern, 61 Anlagen und zwei Bergen, die sich nicht gleichen. Der Penken bietet Steilpisten, Rennstrecken, die Skimovie-Strecke und den PenkenPark, der Ahorn breite Hänge, einen Familienbereich und eine 5,5 Kilometer lange Talabfahrt. Familien finden Übungsgelände an mehreren Bahnen, Skischulen am Berg und Hütten mit Spielplatz, Sportliche die Harakiri und den DevilsRun. Wer ein einziges, zusammenhängendes Revier ohne Wechsel der Talstation sucht, ist anderswo besser aufgehoben.

Stand: November 2026.