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Kühtai: Skifahren auf der Passhöhe über dem Sellraintal

Das Dorf Kühtai mit Hotels in einem verschneiten Hochtal, darüber steile Hänge
Foto: Eiswind, CC BY 3.0, zugeschnitten

Die Straße führt von Innsbruck aus durch das Sellraintal und steigt dabei stetig an, bis das Tal enger wird und irgendwann kein Dorf mehr kommt. Dann liegt Kühtai vor dir, ein Ort auf einer Passhöhe über 2.000 Metern, mit Hotels dicht an der Straße und Liften, die gleich dahinter beginnen. Du parkst, schnallst an und stehst wenige Minuten später im Lift.

Kühtai zählt zu den höchstgelegenen Skiorten Österreichs und ist ein Gebiet für Leute, die gern rot fahren. Rund 50 Kilometer Abfahrten liegen zwischen etwa 1.940 und 2.520 Metern, gut zwei Drittel davon sind mittelschwer. Dazu kommen ein Snowpark, Nachtskilauf an zwei Abenden pro Woche und ein Nachbargebiet, das mit demselben Skipass erreichbar ist. Ab Innsbruck brauchst du je nach Verkehr 30 bis 45 Minuten.

Das Gebiet im Überblick

Ein Dorf auf der Passhöhe

Kühtai liegt in den Stubaier Alpen auf 2.020 Metern, genau dort, wo die Passhöhe zwischen Sellraintal und Ötztal erreicht ist. Der Ort gehört zur Gemeinde Silz im Bezirk Imst und hat nur wenige Einwohner. Er ist von Hotels und Tourismusbetrieben geprägt, und viele davon liegen so nah an den Bahnen, dass du direkt vom Haus zum Lift kommst. Wer hier wohnt, hat morgens nur wenige Schritte bis zur Piste.

Das Gebiet liegt rund um den Ort und die Passstraße. Von der KaiserBahn, der einzigen Gondel, über mehrere Sesselbahnen bis zu den Übungsliften starten die Anlagen im Dorf oder direkt an der Straße. Die Höhenlage bestimmt den Charakter: Die Saison beginnt Ende November und läuft bis in den April.

Die Zahlen

Es sind rund 50 Kilometer Abfahrten, davon rund 49 Kilometer Pisten und rund 1,5 Kilometer Skirouten. Rund ein Fünftel der Pisten ist leicht, gut zwei Drittel sind mittelschwer, etwa ein Zehntel ist schwarz. Zwölf Anlagen bringen dich hinauf: eine Gondel, sechs Sesselbahnen, drei Schlepplifte und zwei Förderbänder. Der tiefste Punkt liegt bei rund 1.940 Metern, der höchste bei 2.520 Metern.

Kühtai und Hochoetz

Zum Skipass gehört ein zweites Gebiet. Hochoetz liegt auf der Ötztaler Seite, bei Ochsengarten über Oetz, und ist mit Kühtai nicht durch Pisten oder Lifte verbunden. Dafür fährt ein kostenloser Skibus zwischen dem Busterminal in Kühtai und der Bergbahn Ochsengarten. Zusammen kommen beide Gebiete auf rund 90 Pistenkilometer und 27 Anlagen. Wer mehr über den Nachbarn wissen will, liest das Porträt von Hochoetz.

Ein Skitag in Kühtai

Der Tag beginnt spät genug, um in Ruhe zu frühstücken: Die Bahnen fahren ab 9:00 Uhr, die Lifte ebenfalls. Wer im Hotel wohnt, geht ein paar Schritte, wer mit dem Auto kommt, parkt an der HochAlterBahn oder an der DreiSeenBahn und steht gleich an der Piste. Vormittags bieten sich die roten Hänge an, mittags die Drei Seen Hütte oder das Dorfstadl, und am Nachmittag fährst du, bis die Lifte um 16:15 Uhr schließen. An zwei Abenden pro Woche, mittwochs und samstags, kommt der Nachtski dazu. An den übrigen Abenden bleiben die Hotels, die Schirmbars und die Rodelbahn.

Einordnung in der Region

Unter den Skigebieten rund um Innsbruck gehört Kühtai zu den hoch gelegenen und überwiegend mittelschweren. Wie es sich zu den Familienbergen am Stadtrand, zur Nordkette und zum Stubaier Gletscher verhält, zeigt der Überblick über die Skigebiete rund um Innsbruck. Wer Gletscherskifahren sucht, findet es im Porträt des Stubaier Gletschers. Ein weiteres Gebiet im Innsbrucker Raum ist die Axamer Lizum.

Lifte und Anlagen

Von der Gondel zum Förderband

Die KaiserBahn ist eine Achter-Gondel, 2008 eröffnet, und die einzige Kabinenbahn im Gebiet. Alle anderen Bahnen sind Sessel, Schlepplifte oder Förderbänder.

Die Sesselbahnen im Einzelnen:

  • Die GaisKogelBahn ist ein Sechser-Sessel mit Haube und Sitzheizung, Mitte Dezember 2020 eröffnet. Sie steht an der Stelle eines früheren Schlepplifts.
  • Die HoheMutBahn, die DreiSeenBahn und die HochAlterBahn sind Vierer-Sessel. An der DreiSeenBahn liegen Parkplatz, Hütte und Schirmbar nah beieinander.
  • Die WiesBergBahn ist ein Vierer-Sessel mit fester Klemmung, 2015 gebaut. An ihrem Fuß beginnt der Snowpark.
  • Die StartBahn ist ein Zweier-Sessel von 1997. Sie führt zum Übungsgelände und fährt auch am Nachtski.

Dazu kommen drei Schlepplifte, der Sonnenlift, der Alpenrosenlift und der Schwarzmooslift, und zwei Förderbänder: der KühTeppich, ein überdachtes Band von 204 Metern, und der Wunderteppich.

Betriebszeiten

Die Bahnen fahren in der Saison 2026/27 täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr, die Lifte bis 16:15 Uhr. Wer am Abend fahren will, nimmt den Nachtski, mehr dazu bei den Pisten.

Pisten nach Können

Kühtai ist ein Gebiet mit klarem Schwerpunkt: Mittelschwere Pisten bilden den Hauptteil, leichte und schwarze Abfahrten sind die Ränder. Wer gern rote Pisten fährt, findet hier den größten Teil des Gebiets. Wer viele schwarze Abfahrten erwartet, wird mit rund fünf Kilometern nicht satt.

Anfänger und Familien

Das Übungsgelände liegt an der StartBahn, dazu kommen der Wunderteppich und der überdachte KühTeppich. Die Förderbänder sind der erste Schritt, bevor du an den Sessel gehst. Die Skischulen haben eigene Kinderbereiche. Wer schon gut auf blau fährt, hat rund zehneinhalb Kilometer leichte Pisten zur Auswahl.

Genussfahrer: überwiegend rot

Mit rund 34 Kilometern mittelschwerer Piste ist das der Hauptanteil. Mehrere Sesselbahnen bedienen die Hänge. Die GaisKogelBahn hat Haube und Sitzheizung, das hilft, wenn der Wind kalt weht.

Sportliche

Schwarz sind rund fünf Kilometer, ein Zehntel des Gebiets. Für ganze Tage mit Steilhängen ist Kühtai kein Gebiet, wohl aber für sportliche Fahrer, die rote Pisten in großer Zahl und in großer Höhe suchen.

Freestyle: der KPark

Der KPark hat drei Bereiche. Die FreeStyle-Area am Fuß der WiesBergBahn bietet Kicker, Side Hits, Rails, Tubes und Boxen, von der Einsteiger- bis zur Profilinie. Direkt darüber liegt der KidsPark für Kinder und alle, die das erste Mal springen, rutschen und jibben wollen, mit einer Funline aus Wellen, Steilwandkurven und einem Tunnel mit Licht- und Soundeffekten. Dazu kommt eine SnowCross-Strecke, auf der Snowboarder und Skifahrer gegeneinander fahren. Für Kinder gibt es außerdem die Kühtai-Rallye.

Im März 2027 finden in Kühtai die Halfpipe-Wettbewerbe der FIS Snowboard, Freestyle & Freeski WM 2027 statt. Die WM läuft vom 6. bis 21. März im Montafon, die Halfpipe in Kühtai mit der Qualifikation im Snowboard am 6. März, im Freeski am 7. März und den Finals am 8. und 9. März.

Nachtski mittwochs und samstags

An zwei Abenden pro Woche, mittwochs und samstags, ist eine Piste beleuchtet. Die HochAlterBahn und die StartBahn bringen dich hinauf, und die Hütte Zum Kaiser Maximilian hat abends geöffnet. Wer tagsüber schon gefahren ist, kann abends noch einmal ins Flutlicht.

Freeride und Skitouren

Abseits der Pisten ist Kühtai bei Freeridern und Skitourengehern beliebt. Die Höhenlage macht die Hänge zugänglich, und die Lifte bringen dich in die Nähe der Gipfel. Das Gelände verlangt Erfahrung, Kenntnis der Lawinenlage und die richtige Ausrüstung: Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde gehören in den Rucksack, und wer das Gelände nicht kennt, geht mit einem Bergführer. Beide Skischulen bieten geführte Touren an, Follow me zusätzlich Lawinenkurse. Im Januar 2027 findet das Safety Shredders Freeride Event statt. Eine Einführung in Lawinenkunde und Ausrüstung findest du im Guide zu Skitouren für Einsteiger.

Skischulen und Kinder

Zwei Schulen im Ort

Im Ort gibt es mehrere Skischulen, zwei davon im Überblick.

Die Follow me Skischule sitzt in Kühtai 37 und ist zugleich ein Alpincenter. Sie unterrichtet Kinder vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, bietet Privatunterricht, Snowboard in Gruppe und privat, Freeride- und Tiefschneekurse, Erwachsenenkurse, geführte Skitouren, Lawinenkurse, Eisklettern, Schneeschuhwandern und Langlauf. Für Kinder gibt es eine Mittagsbetreuung.

Die 1. Schischule Kühtai im Kühtaicenter unterrichtet Ski und Snowboard für Kinder und Erwachsene auf allen Niveaus. Zum Angebot gehören das BoBo Kinderland, Freeride, Privatstunden, Skitouren mit Bergführer, Schneeschuhwandern und Langlauf, dazu Rennen und Firmenrennen.

Skiverleih findest du in mehreren Fachgeschäften im Dorf und direkt am Lift.

Kinderbereiche und Skipass für Kinder

Neben den Kinderbereichen der Schulen gibt es den KidsPark im Snowpark, die Kühtai-Rallye und die beiden Förderbänder. Kinder der Jahrgänge 2012 bis 2018 zahlen den Kindertarif, den die Preise im Abschnitt Skipass nennen.

Hüttenkultur und Einkehr

Die Einkehr in Kühtai ist klein und liegt nah an der Piste: wenige Hütten, dazu Hotelrestaurants mit Sonnenterrassen und ein paar Bars.

Hütten an der Piste

  • Die Drei Seen Hütte liegt an der Talstation der DreiSeenBahn. Sie ist eine moderne Hütte mit Holzinterieur, Tiroler Hausmannskost und einer großen Sonnenterrasse mit Liegestühlen. Sie ist im Winter von Dezember bis April geöffnet und ein guter Platz für die Pause.
  • Die Kaiser-Max-Hütte, das Berghaus Zum Kaiser Maximilian, liegt an der Talstation des Schwarzmooslifts. Es gibt Tiroler Schmankerl, eine Terrasse mit Blick über die andere Seite des Gebiets, und am Nachtski ist sie abends geöffnet.
  • Das Kühtaier Dorfstadl ist rustikal, hat eine große Sonnenterrasse und serviert deftige Tiroler und internationale Gerichte.
  • Das Mooshaus ist ein Hotelrestaurant mit großer Sonnenterrasse, mittags mit internationaler Küche.
  • Das Graf-Ferdinand-Haus ist die Rodelhütte oberhalb des Dorfs. Mehr dazu bei den Rodelbahnen.

Welche Hütte wofür?

  • Für die Pause an der Piste: Drei Seen Hütte an der DreiSeenBahn.
  • Tiroler Küche und Abendstimmung: Kaiser-Max-Hütte.
  • Nach der letzten Abfahrt: Kühtaier Dorfstadl.
  • Für den Tag ohne Ski: Graf-Ferdinand-Haus.

Après-Ski und Abend

Nach dem Skifahren gibt es im Ort ein paar feste Adressen. Loisl's Schirmbar steht an der Talstation der DreiSeenBahn neben dem Parkplatz, es gibt Burger und Getränke. Die Zeitlos Après-Ski-Bar ist eine kleine Bar am Gasthof Edelweiss, auf der Sonnenterrasse, an Piste 6 gelegen. Im Kühtaier Dorfstadl geht es nach dem Skifahren weiter.

An zwei Abenden pro Woche gehört der Abend der Piste: Mittwochs und samstags ist Nachtski. Sonst bleibt der Abend den Hotels, den Schirmbars und dem Rodeln. Wer mehr Programm sucht, fährt nach Innsbruck zurück.

Abseits der Piste

Rodeln

Die Rodelbahn beginnt am Graf-Ferdinand-Haus oberhalb des Dorfs und ist abends beleuchtet. Der Weg hinauf führt zu Fuß in rund 40 bis 50 Minuten. Rodel kannst du am Haus und in den Sportgeschäften im Dorf leihen.

Winterwandern und Langlauf

Im Ort gibt es mehrere markierte Winterwanderwege, zum Beispiel den Kaiser-Franz-Josefs-Weg und den Weg zum Graf-Ferdinand-Haus, wo du einkehren kannst. Für Langläufer liegen drei Loipen im Ort: die Claudialoipe, die Maximilianloipe und die Bilgeriloipe.

Hochoetz als zweites Gebiet

Der kostenlose Skibus bringt dich zum Nachbarn Hochoetz. Mit einer Mehrtageskarte kannst du an einem Tag in Kühtai und am nächsten in Hochoetz fahren.

Saison, Skipass und Preise 2026/27

Die Saison läuft vom 27. November 2026 bis zum 11. April 2027. Hochoetz startet etwas später, am 4. Dezember, und endet am selben Tag wie Kühtai.

Die Tageskarte für Erwachsene kostet 2026/27 je nach Zeitraum zwischen 50,50 € in der Nebensaison und 66,50 € in der Top-Saison. Kinder der Jahrgänge 2012 bis 2018 zahlen 28 bis 36,50 €. Die Nebensaison umfasst den Saisonbeginn bis 18. Dezember und die Zeit vom 3. April bis zum Saisonende. Die Top-Saison gilt vom 19. Dezember bis 6. Januar und vom 30. Januar bis 26. Februar. Dazwischen, vom 7. bis 29. Januar und vom 27. Februar bis 2. April, kostet die Tageskarte 63 €. Mehrtageskarten gibt es von 2 bis 14 Tagen. Eine Eintageskarte gilt nur in Kühtai, ab zwei Tagen gilt der Skipass auch in Hochoetz. Preise und Termine ändern sich, prüf sie vor der Buchung beim Betreiber.

Der Ski plus City Pass gilt in zwölf Gebieten rund um Innsbruck, darunter Kühtai, vom 10. Oktober 2026 bis 25. April 2027. Preise und Bedingungen stehen im Innsbruck-Überblick. Auch die Snow Card Tirol gilt in Kühtai. Ab drei Tagen gilt der Ötztal Superskipass, in dem Hochoetz-Kühtai eines von sechs Gebieten ist, mehr dazu im Porträt von Sölden.

Anreise, Parken, Skibusse

Mit dem Auto

Von Innsbruck fährst du durch das Sellraintal bis zur Passhöhe, von Westen kommst du aus dem Ötztal über Oetz. Die Fahrt dauert ab Innsbruck 30 bis 45 Minuten. Parkplätze gibt es an der HochAlterBahn und an der DreiSeenBahn, von dort kommst du direkt auf die Piste.

Mit Bahn und Bus

Der kostenlose Skibus fährt auf zwei Linien. Die Linie 420 verbindet Innsbruck, Völs, Kematen, Sellrain und Gries im Sellrain mit Kühtai. Die Linie 4196 fährt von Imst über Ötztal Bahnhof, Haiming, Silz, Mötz und Oetz nach Kühtai. Du reist also mit dem Zug nach Innsbruck Hauptbahnhof oder zum Bahnhof Ötztal und steigst dort in den Bus. Der Gratis-Skibus zwischen Kühtai und Hochoetz fährt vom Busterminal zur Bergbahn Ochsengarten.

Wo du wohnst

Kühtai selbst ist der Ort für Gäste, die möglichst nah an der Piste wohnen wollen. Er ist ein Hoteldorf in verschiedenen Preisklassen, viele Häuser haben Ski-in und Ski-out, und der Weg zum Lift ist kurz.

Wer im Tal wohnen will, findet Orte entlang der Buslinie 420 im Sellraintal, zum Beispiel Kematen, Sellrain und Gries im Sellrain. Auch Innsbruck liegt in Reichweite, vor allem für Gäste, die abends Stadt wollen. Wenn du Hochoetz häufiger fahren willst, bietet sich das Ötztal mit Oetz an.

Geschichte und Besonderes

Der Name Kühtai geht auf einen Schwaighof zurück, der um 1280 erstmals erwähnt wurde und „Chutay“ hieß, was Kuhweide bedeutet. Kaiser Maximilian I. erhielt Ende des 15. Jahrhunderts hier Jagdrechte, und im 17. Jahrhundert wurde der Hof zum Jagdschloss umgebaut, später zum Hotel. Kaiser Franz Joseph I. kam zur Murmeltierjagd.

Die Liftgeschichte zeigt, wie das Gebiet gewachsen ist: Der Sonnenlift stammt von 1969, die KaiserBahn von 2008, die WiesBergBahn von 2015 und die GaisKogelBahn von 2020.

Tipps und Kompromisse

  • Zwei Tage: Mit einer Mehrtageskarte kommst du auch nach Hochoetz. Der Skibus fährt kostenlos.
  • Nachtski einplanen: Mittwochs und samstags kannst du nach dem Skitag noch auf die beleuchtete Piste.
  • Regeln auf der Piste: Was in Tirol zu Helm, Versicherung und Alkohol gilt, steht im Ratgeber Pistenregeln in Tirol.
  • Kompromiss Größe: Mit rund 50 Pistenkilometern ist Kühtai übersichtlich. Wer mehr Fläche will, kombiniert es mit Hochoetz oder fährt in ein größeres Revier wie Sölden.
  • Kompromiss Schwarz: Mit rund fünf Kilometern ist das Angebot an schwarzen Pisten klein.
  • Kompromiss Abend: Außer am Nachtski gibt es wenig Programm im Ort. Für mehr fährst du nach Innsbruck.
  • Alle Gebiete im Vergleich: Das Verzeichnis Skigebiete in Tirol stellt die Gebiete nebeneinander.

Fazit

Kühtai ist ein hoch gelegenes Skigebiet auf der Passhöhe zwischen Sellraintal und Ötztal, mit rund 50 Pistenkilometern, gut zwei Dritteln davon mittelschwer, einer Gondel und elf weiteren Anlagen. Der Ort liegt auf 2.020 Metern, die Hotels stehen an der Piste, und mit dem Skipass kommst du ab zwei Tagen auch nach Hochoetz. Wer rote Pisten in großer Höhe sucht, einen Snowpark, Nachtski an zwei Abenden pro Woche und kurze Wege, ist hier richtig. Wer große Zahlen, viele schwarze Abfahrten oder ein dichtes Abendprogramm erwartet, schaut sich besser anderswo um.

Stand: November 2026.