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Jochgrimm: 7 Pistenkilometer, 4 Lifte und die Tageskarte für 35 €

Verschneite Hänge mit Sesselliften und einer Berghütte auf dem Jochgrimm, dahinter der Gipfel des Schwarzhorns unter blauem Himmel
Foto: fabian, CC BY-SA 3.0, zugeschnitten

Die Straße zum Jochgrimm führt nicht von Aldein hinauf, sondern über einen Umweg: durchs Eggental, über den Lavazèpass und erst dort zweigt die Bergstraße ab. Oben liegt eine Passhöhe auf rund 1.990 Metern, zwischen Weißhorn und Schwarzhorn, und alles, was ein Skitag braucht, liegt dicht beieinander. Zwei Hotels, ein Parkplatz, die Lifte. Das Licht ist hier weit, und der Blick geht über Hochfläche und Gipfel statt in ein Tal hinunter.

Das Jochgrimm ist ein kleines Gebiet, und es spielt das offen aus. Sieben Pistenkilometer, vier Lifte, leichte und mittelschwere Hänge, ein Kinderland mit Elefant als Maskottchen. Du parkst, schnallst an, fährst los. Dieser Guide zeigt dir, was du am Berg findest, wo du einkehrst, was die Tageskarte 2026/27 kostet und wie du über den Lavazèpass hinkommst.

Das Gebiet im Überblick

Eine Passhöhe an der Grenze

Das Jochgrimm, italienisch Passo Oclini, liegt in den Fleimstaler Alpen. Verwaltungsmäßig gehört es zur Gemeinde Aldein im Südosten von Bozen, die Provinzgrenze zum Trentino ist ganz nah. Die Pisten reichen von rund 1.840 bis rund 2.220 Metern, die Hänge sind überwiegend leicht, dazu kommen mittelschwere. Alle Pisten lassen sich beschneien.

Rund um die Passhöhe breitet sich eine Hochfläche mit Loipen, Schneeschuhwegen und Almen aus. Das gehört zum Charakter: Wer hier Ski fährt, ist nicht in einem Skiort, sondern auf einem Pass, zu dem man bewusst hinfährt.

Wie es sich einordnet

Das Jochgrimm ist das kleinste der drei Gebiete rund um Bozen. Wie es sich neben Carezza und dem Rittner Horn macht, steht im Überblick über die Skigebiete um Bozen, alle Gebiete des Landes findest du im Verzeichnis der Südtiroler Skigebiete. Wie das Gebiet in einen ganzen Winterurlaub passt, erklärt der Ratgeber Skiurlaub in Südtirol im Überblick. Zum Verbund Dolomiti Superski gehört das Jochgrimm nicht, du fährst hier mit der eigenen Tageskarte oder mit dem Gebietspass Val di Fiemme/Obereggen.

Lifte und Anlagen

Vier Anlagen, kurze Wege

Das Gebiet hat vier Lifte: zwei Sessellifte und zwei Schlepplifte. Im Kinderland Fantiland kommen Förderbänder dazu. Eine Bahn aus dem Tal gibt es nicht, es gibt keine Zubringer und keinen Weg, der in einem Dorf beginnt. Die Pisten starten bei den Unterkünften und am Parkplatz an der Passhöhe, ein Skibus zum Einstieg ist nicht nötig.

Die Lifte tragen die Namen der beiden Gipfel in der italienischen Fassung: Corno Bianco für das Weißhorn, Corno Nero 1 und 2 für das Schwarzhorn, dazu La Rocca. Vor der Saison 2024/25 wurde der Schlepplift Schwarzhorn II erneuert, er ersetzt einen alten Lift. Die Lifte laufen täglich von 8:30 bis 16:30 Uhr, je nach Schnee und Wetter.

Mit vier Anlagen ist der Skitag schnell sortiert: Sessellift hoch, Piste hinunter, Schlepplift nach Lust und Laune. Wer ein Gebiet sucht, in dem niemand lange auf eine Bahn wartet, findet hier ein einfaches Muster.

Pisten nach Können

Der Pistenplan führt sechs Pisten, nummeriert von 89 bis 93, benannt nach den Gipfeln und Orten: Corno Bianco, Oclini, La Rocca, Fanti, Corno Nero und eine Verbindung zwischen Weiß- und Schwarzhorn. Zusammen kommen sie auf sieben Kilometer. Der Skitag hat hier einen eigenen Rhythmus: kurze Läufe, viel Sonne, ein Wechsel zwischen den beiden Berghängen und zwischendurch eine Pause an einer Terrasse.

Anfänger und Einsteiger

Der Einstieg liegt vor dem Hotel Schwarzhorn. Im Fantiland gibt es sehr leichte, breite Hänge mit Förderbändern, auf denen Kinder und Erwachsene die ersten Schwünge machen. Der Ratgeber Skifahren lernen in Südtirol erklärt, worauf du bei der Wahl des Gebiets und beim ersten Tag achten kannst.

Genussfahrer und Familien

Die meisten Hänge sind leicht, die übrigen mittelschwer, das macht das Jochgrimm zu einem Berg zum Fahren ohne Druck. Wer mit Kindern kommt, die schon sicher auf Ski stehen, kann mit ihnen alle Pisten fahren und kennt am Abend den Berg. Die Wege sind kurz, die Sicht ist weit, und die Gruppe findet sich leicht.

Sportliche, Freestyle und Nachtski

Wer steile Hänge und Gefälle in Serie sucht, ist am Jochgrimm nicht richtig. Dafür bieten sich Obereggen oder die großen Dolomitengebiete an. Einen Snowpark gibt es nicht. Wer Tiefschnee fahren will, bucht das über die Skischule: Sie bietet Tiefschneefahren mit Führer an. Auf allen Pisten, in Snowparks und auf Rodelbahnen gilt in Italien für jeden die Helmpflicht.

Skischule und Kinder

Skischule Jochgrimm

Es gibt eine Skischule am Berg. Sie unterrichtet Ski und Snowboard, vom ersten Schwung bis zur Technikschulung, mit geprüften Südtiroler Skilehrern, privat oder in der Gruppe. Dazu kommt Tiefschneefahren mit Führer. Die Skischule empfiehlt dringend, vorab zu buchen.

Zum Stand November 2026 kostet eine Privatstunde 55 € pro Person, jede weitere Person 15 €. Gruppenkurse beginnen ab sechs Personen: drei Mal zwei Stunden kosten 150 €, vier Mal 160 € und fünf Mal 170 €. Feriengruppenkurse sind für die Weihnachtszeit vom 27. bis 31. Dezember 2026 und vom 2. bis 6. Januar 2027 sowie für die Faschingswoche vom 8. bis 12. Februar 2027 angekündigt. Ski und Snowboard leihst du an zwei Stellen: im Verleih am Hotel Schwarzhorn und im Verleih der Familie Rottensteiner neben dem Ticketschalter. Dort bekommst du auch Schneeschuhe.

Fantiland: das Kinderland mit Elefant

Das Fantiland liegt am Fuß des Schwarzhorns, direkt vor dem Hotel Schwarzhorn, und ist nach seinem Maskottchen benannt, dem Elefanten Fanti. Zwei Förderbänder mit eigenen Pisten bringen die Kleinsten hinauf, für Ski und Snowboard. Daneben gibt es einen Spielplatz, einen Schneehügel und eine getrennte Rodel- und Bobpiste, die direkt vor der Sonnenterrasse des Hotels liegt. Die Rodelpiste ist kurz, nur rund 200 Meter, und genau richtig für kleine Kinder. Bobs leihst du im Fantiland.

Für Kinder bis 13 Jahre kostet die Tageskarte 15 €. Wie du einen Familienurlaub in Südtirol planst, steht im Ratgeber Skiurlaub mit Kindern in Südtirol.

Hüttenkultur und Einkehr

Wer ein Gebiet mit zwanzig Hütten erwartet, wird am Jochgrimm enttäuscht. Die Einkehr ist überschaubar und sitzt an der Passhöhe: zwei Hotels, eine Hütte am Fuß des Sessellifts und eine Alm zu Fuß. Gourmet-Küche gehört nicht zum Bild, dafür Südtiroler Gerichte und Sonnenterrassen an den Pisten. Was dich in den Hütten erwartet, erklärt der Ratgeber Hüttenküche in Südtirol.

An der Passhöhe

Das Berghotel Jochgrimm liegt auf rund 2.000 Metern direkt an der Piste und an einer Loipe. Das Haus wird von einer Familie geführt, es ist Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer Alm entstanden und heute in der fünften Generation im Betrieb, ein Teil des Hauses stammt von 1860. Im Hotel liegt das Restaurant Wastl's, das mit Tischservice, regionalen Spezialitäten, einer Stube, einer Sonnenterrasse und einer guten Weinauswahl für die Einkehr steht. Das Berghotel ist im Winter vom 4. Dezember 2026 bis zum 29. März 2027 geöffnet.

Das Hotel Schwarzhorn liegt im Zentrum des Gebiets, direkt am Fantiland und an den Pisten. Das Haus ist auf Schulklassen, Skifreizeiten, Jugend- und Sportgruppen und Familien ausgerichtet, vor dem Haus liegt eine Sonnenterrasse. Fantiland, Verleih und Sonnenterrasse liegen hier nah beieinander.

Am Fuß des Schwarzhorns

Die Isi Hütte liegt auf rund 1.850 Metern am Fuß des Schwarzhorns, an der Talstation eines Sessellifts. Sie ist ruhig und traditionell mit einem modernen Ansatz. Die Küche setzt auf unverfälschte Zutaten, bevorzugt Bio und Biodynamisches, und verzichtet auf Geschmacksverstärker. Auf der Karte stehen Südtiroler Gerichte wie Knödel und eine Marende vom Brett, warme Küche gibt es von 11 bis 16 Uhr. Die Hütte liegt am Rand des Geoparcs Bletterbach.

Zu Fuß zur Gurndin Alm

Die Gurndin Alm erreichst du in rund 20 Minuten zu Fuß vom Gebiet aus. Sie liegt ruhig und sonnig zwischen Weiß- und Schwarzhorn, mit Panorama. Gekocht wird traditionell südtirolerisch: hausgemachte Käse- und Speckknödel, Fleischgerichte, Schmarrn und Strauben. Zum Frühstück gibt es ein Bauernfrühstück mit hofeigenen Produkten, und ein Abendessen sollte reserviert werden. Die Alm hat im Winter geöffnet, die genauen Zeiten klärst du vor dem Besuch direkt mit dem Haus.

Öffnungszeiten prüfen

Die Häuser öffnen unterschiedlich und passen ihre Zeiten dem Schnee an. Frag vor dem Skitag nach, vor allem zum Saisonstart und bei der Gurndin Alm, die du zu Fuß erreichst.

Après-Ski und Abend

Der Abend am Jochgrimm ist leise. Es gibt keine Après-Ski-Meile, dafür ein Abendessen im Berghotel oder eine Stube mit regionaler Küche. Im Berghotel bieten ein Wellnessbereich mit Hallenbad, Infinity-Pool, mehreren Saunen und ein Day Spa einen entspannten Abschluss des Skitages. Mehr Ideen für den Abend, auch in anderen Gebieten, sammelt der Ratgeber Après-Ski in Südtirol.

Abseits der Piste

Langlaufen auf der Hochfläche

Auf der Hochfläche um das Jochgrimm und den Lavazèpass liegt ein großes Loipennetz mit 80 bis 100 Kilometern, das mit den Strecken von Aldein, Petersberg und Deutschnofen verbunden sind. Das Langlaufzentrum Lavazè liegt auf einem Hochplateau auf rund 2.000 Metern.

Schneeschuhe und Winterwandern

Die weite Almlandschaft hat ein Netz an Wegen für Schneeschuhwanderer. Schneeschuhe leihst du im Skiverleih. Eine Runde startet am Parkplatz Lavazè, führt über die Passhöhe Oclini und die Gurndin Alm zur Isi Hütte und zurück. Auch das Berghotel organisiert geführte Schneeschuh- und Winterwanderungen. Für einen Spaziergang gibt es den Wolfspfad, einen Naturpfad mit Tierfiguren.

Der Geoparc Bletterbach

In der Nähe liegt die Bletterbachschlucht, seit 2009 UNESCO-Welterbe. Es gibt ein Besucherzentrum bei Aldein und ein Geomuseum in Oberradein. Eine Idee für Tage ohne Ski bietet auch der Ratgeber Winter in Südtirol ohne Ski.

Saison, Skipass und Preise 2026/27

Das Jochgrimm öffnet am 5. Dezember 2026 und schließt am 2. April 2027, täglich von 8:30 bis 16:30 Uhr. Das ist später als am Rittner Horn, das am 14. März schließt, und etwas später als in Carezza. Die Termine hängen von Schnee und Wetter ab.

Tageskarte Preis
Erwachsene 35 €
Jugendliche (14 bis 17 Jahre) 35 €
Kinder bis 13 Jahre 15 €

Halbtageskarten gibt es für den Vormittag bis 12:30 Uhr und für den Nachmittag ab 12:00 Uhr, sie kosten 28 € für Erwachsene und 12 € für Kinder. Eine Sechstageskarte kostet 175 € bzw. 75 €. Gruppen bekommen auf Anfrage ein Angebot. Das Jochgrimm ist damit günstiger als Carezza und das Rittner Horn.

Wer mehrere Gebiete fahren will, nutzt den Gebietspass Val di Fiemme/Obereggen. Er gilt auch am Jochgrimm und umfasst fünf Gebiete, darunter Alpe Cermis, Obereggen und Passo Rolle. Er kostet 67 € in der Nebensaison und 74 € in der Hochsaison und lohnt sich nur, wenn du mehrere dieser Gebiete fährst. Wie sich Schnee und Termine über den Winter verteilen, steht im Ratgeber Reisezeit Südtirol im Winter, einen Überblick über alle Pässe bietet der Skipass-Vergleich Südtirol 2026/27. Wer sparen will, findet in den Spartipps für den Skiurlaub in Südtirol weitere Ideen. Preise und Termine ändern sich: Prüf sie vor der Buchung beim Betreiber.

Auf der Piste gilt für alle die Helmpflicht und die Haftpflichtversicherung. Du kannst sie an der Kasse oder online abschließen, viele Hausratversicherungen decken das Skifahren ab. Alkohol auf der Piste ist verboten, es gilt die Grenze des italienischen Straßenverkehrs.

Anreise, Parken, Skibusse

Mit dem Auto über den Lavazèpass

Das Gebiet erreichst du mit dem Auto nur über das Trentino, nicht von Aldein aus. Von Norden verlässt du die Brennerautobahn A22 an der Ausfahrt Bozen Nord, folgst der Beschilderung durch das Eggental zum Lavazèpass und fährst von dort weiter zum Jochgrimm. Ab der Ausfahrt rechnest du mit etwa 35 bis 40 Minuten. Aus dem Süden nimmst du die Ausfahrt Neumarkt/Auer, fährst durch Montan ins Fleimstal nach Cavalese, biegst Richtung Varena und Lavazèpass ab und brauchst rund 45 Minuten.

Ein Tipp, der Nerven spart: Viele Navigationsgeräte markieren die Straße zum Jochgrimm falsch. Gib als Ziel den Lavazèpass ein. Die Lifte starten direkt am Parkplatz an der Passhöhe. Auf der A22 und im Stadtgebiet Bozen gilt vom 15. November bis 15. April die Winterausrüstungspflicht: Winterreifen oder Schneeketten an Bord, unabhängig vom Wetter. Details zu allen Wegen stehen im Ratgeber Anreise nach Südtirol im Winter.

Bus, Bahn und Flug

Mit der Bahn kommst du bis Bozen, der nächste Flughafen ist ebenfalls Bozen. Von dort empfiehlt sich der Bus über Bozen und das Eggental. Am Jochgrimm gibt es eine Bushaltestelle der Linie 184, und zwischen Aldein und der Passhöhe verkehrt ein Skibus. Den Fahrplan prüfst du vor der Reise bei Südtirol Mobil.

Wo du wohnst

Ein Überblick über Ortswahl und Unterkunftstypen steht im Ratgeber Unterkunft für den Skiurlaub in Südtirol.

Auf der Passhöhe wohnst du direkt an der Piste. Das Berghotel Jochgrimm ist ein Familienhaus mit Wellness, das Hotel Schwarzhorn liegt im Zentrum des Gebiets und ist auf Gruppen, Skifreizeiten und Familien eingestellt. Wer hier schläft, steht morgens ohne Auto vor dem Lift.

Aldein und Radein liegen unterhalb der Passhöhe in der Gemeinde Aldein. Radein erstreckt sich je nach Ortsteil über rund 1.030 bis 1.600 Meter Höhe, Aldein liegt auf rund 1.160 bis 1.220 Metern. Ihre Loipen sind mit dem Netz am Jochgrimm verbunden.

Auf der anderen Seite des Passes liegen Varena (rund 11 Kilometer), Daiano (rund 12 Kilometer) und Cavalese (rund 14 Kilometer) im Fleimstal. Von dort fährst du mit dem Auto zum Gebiet. Das Skigebiet Obereggen im Eggental liegt rund 15 Kilometer vom Berghotel Jochgrimm entfernt, der Gebietspass Val di Fiemme/Obereggen gilt in beiden.

Geschichte und Besonderes

Das Jochgrimm ist ein Passsattel auf 1.989 Metern zwischen dem Weißhorn mit 2.317 Metern und dem Schwarzhorn mit 2.439 Metern. Die Gemeinde heißt Aldein, ihre Grenze bildet im Südosten die Provinzgrenze zum Trentino, und mit dem Auto kommst du nur über das Trentino hinauf. In der Nähe liegt die Bletterbachschlucht, die seit 2009 zum UNESCO-Welterbe gehört. Ein Stück Geschichte der Passhöhe erzählt das Berghotel Jochgrimm: Aus einer Alm Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein Familienbetrieb, der heute in der fünften Generation geführt wird.

Tipps und Kompromisse

  • Helmpflicht beachten: In ganz Italien gilt seit dem Winter 2025/26 die Helmpflicht für alle Altersgruppen auf Pisten, in Snowparks und auf Rodelbahnen.
  • Haftpflicht mitdenken: Die Haftpflichtversicherung für Pistennutzer ist in Italien seit 2022 Pflicht und im Skipass nicht enthalten.
  • Anreise über Lavazè planen: Gib den Lavazèpass als Navigationsziel ein, nicht das Jochgrimm. Rechne ab Bozen Nord mit etwa 35 bis 40 Minuten.
  • Skischule früh buchen: Die Skischule empfiehlt, vorab zu buchen. Das gilt besonders für die Ferienkurse zu Weihnachten und im Fasching.
  • Hütten vorab klären: Die Häuser öffnen unterschiedlich. Frag nach, besonders bei der Gurndin Alm.
  • Später Saisonschluss nutzen: Das Gebiet läuft bis zum 2. April. Wer im späten März Ski fahren will, wählt das Jochgrimm oder Carezza. Das Rittner Horn ist dann schon geschlossen, mehr dazu im Porträt von Carezza.
  • Kompromiss Größe: Mit sieben Pistenkilometern und vier Anlagen ist das Gebiet nach ein bis zwei Tagen abgefahren. Für Familien mit kleinen Kindern, Einsteiger und Ausflügler reicht das völlig.
  • Kompromiss Abendprogramm: Es gibt keinen Après-Ski. Wer abends Programm sucht, findet es eher in Obereggen.
  • Ausrüstung: Wer Ski kaufen will, findet in der Ski-Kaufberatung Orientierung zu Fahrtyp, Kategorie und Länge.

Fazit

Das Jochgrimm ist ein kleines, ruhiges Familiengebiet auf einer Passhöhe an der Grenze zum Trentino. Sieben Pistenkilometer, vier Lifte, ein Kinderland mit Elefant, eine Skischule, wenige Häuser für die Einkehr und die günstigste Tageskarte der drei Gebiete um Bozen. Sportliche und Pistenhungrige werden nicht satt, und die Anreise führt über den Lavazèpass. Wer das akzeptiert, bekommt einen entspannten Skitag, der mit weitem Himmel zwischen Weißhorn und Schwarzhorn beginnt.

Zusammengestellt aus Angaben der Skigebiete, Tourismusverbände und Fachportale, Stand November 2026. Preise und Termine können sich ändern.